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Schulen gestalten Kreisverkehr in Rot

09.12.2013 Verkehr/Mobilität
Die neugestaltete Mitte des Kreisverkehrs Tapach-/Haldenrainstraße in Stuttgart-Rot ist am Montag, 9. Dezember, der Öffentlichkeit vorgestellt worden.

Die sieben Schulen im Stadtteil haben je eine der sieben Stelen gestaltet, die einen Ring um das Roter Logo in der Mitte bilden.

Etwas Besonderes

Der Kreisverkehr selbst, ein Projekt der Sozialen Stadt Rot, ist seit 2008 in Betrieb. Über die Gestaltung der Kreismitte wurde in der Bürgerbeteiligung lange beratschlagt, denn es sollte etwas Besonderes sein.

Selbstbewusstsein und Zusammenhalt

Die Gestaltung ist Ausdruck des Selbstbewusstseins und auch des Zusammenhalts der Bevölkerung in Rot. Das Logo der Sozialen Stadt Rot - ein großes R, gefertigt von Heinz Schwers - steht erhöht in der Mitte. Es wird meist in Bewegung sein, denn jeder noch so schwache Wind bringt die Konstruktion in Schwung. Auch eine Vorrichtung für Fahnen ist integriert. Das Abschiedsgeschenk der ehrenamtlich Aktiven der Sozialen Stadt Rot an die Stadt kommt ohne Strom aus und ist wartungsfrei.

Mit Mosaiktafeln

Der Architekt und Baukünstler Wolfgang Zaumseil hat den Gestaltungsentwurf von Landschaftsarchitektin Ingrid Kunder weiterentwickelt. Im vergangenen halben Jahr leitete er in den Schulen die Arbeiten an den Keramiken an und übernahm den Aufbau der fertigen Mosaiktafeln vor Ort.

Gemeinsam gestaltet

Bei der Einweihung dieses durch viele Hände gemeinsam gestalteten Kunstwerkes bedankte sich Bezirksvorsteher Gerhard Hanus besonders bei den beteiligten Schülerinnen und Schülern von Ernst-Abbe-Schule, Ferdinand-Porsche-Gymnasium, Gustav-Werner-Schule, Haldenrainschule, Rilke-Realsschule, Silcherschule und Uhlandschule.

Beteiligung der Kinder und Jugendlichen

Für die Stadterneuerung in Rot, die nach zehn erfolgreichen Jahren mit intensiver Bürgerbeteiligung im Programm "Soziale Stadt" weitgehend geschafft ist, hat dieser Tag viel Symbolkraft. Die Beteiligung der Kinder und Jugendlichen war Standard. Die drei benachbarten Baugenossenschaften BGZ, Neues Heim und Flüwo haben sich an der Finanzierung mit rund 4650 Euro beteiligt und die gesamten Materialkosten für das Kunstprojekt übernommen. Das Tiefbauamt steuerte die Baukosten von 7400 Euro für die Fundamente und die Grundkonstruktion der sieben Stelen bei. Der Kreisverkehr mit Gesamtkosten von 378 000 Euro wurde mit 60 Prozent Fördermitteln von Bund und Land realisiert.