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OB Kuhn: Gute und viele Gespräche mit Wohnungswirtschaft

10.12.2013 Bauen
Oberbürgermeister Fritz Kuhn hat den Vorwurf, er habe sich nicht mit der Wohnungswirtschaft getroffen, zurückgewiesen.

"Dieser Vorwurf wird auch durch Wiederholung nicht richtiger. Ich habe mich nicht mit jedem Interessenvertreter getroffen, aber sehr wohl und sehr zahlreich mit wichtigen Wohnungsbauunternehmen, Experten und Projektentwicklern." Diese Diskussionen u. a. über künftige Konzepte und Projekte in der Landeshauptstadt seien konstruktiv, sachverständig und zielorientiert gewesen.

Austausch institutionalisieren

Die Gespräche wird der Oberbürgermeister fortführen. Zudem hatte Kuhn im Konzept "Wohnen in Stuttgart" ausdrücklich angekündigt, den Austausch mit Beteiligten aus der Wohnungswirtschaft zu institutionalisieren. So soll ein Mal im Jahr ein Hearing der Stuttgarter Wohnbauträger veranstaltet werden. Außerdem wird, um die besondere Aufmerksamkeit auf die Versorgung mit Sozialwohnungen zu lenken, der Kontakt zur Arbeitsgemeinschaft der Freien Träger der Wohnungsnotfallhilfe intensiviert.

Bedeutende Wohnbauprojekte

Schließlich sei auf den Lenkungskreis Wohnungsbau unter der Leitung des Oberbürgermeisters verwiesen, bestimmt, um verwaltungsinterne Entscheidungsprozesse zu beschleunigen und bei bedeutenden Wohnbauprojekten auch die Klärung offener Themen mit Entwicklern und Investoren vorzunehmen.

Kluge Balance finden

Der Oberbürgermeister wies außerdem darauf hin, dass es ihm beim Thema Wohnungsgröße keinesfalls um "Wohnboxen" gehe. Vielmehr sei es wichtig, eine kluge Balance zwischen dem unbestrittenen Bedarf und dem Angebot an neuen Wohnungen zu finden. "Kleinere Häuser und Wohnungen ermöglichen eine größere Verdichtung und damit mehr Wohneinheiten in einem Areal," bekräftigte Kuhn. Er sehe eine große Chance dafür insbesondere bei der Konzeptvergabe von städtischen Grundstücken. Dort wo die Stadt die Möglichkeit dazu hat, kann die Wohnungsgröße in den Vergabeverfahren ein wichtiges Kriterium sein, um eine qualitätvolle und auch preisgünstige Bebauung zu erreichen.