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Staufermedaille für Clemens Youngblood

24.01.2014 Bürgerengagement
Clemens Youngblood aus Stuttgart hat aus den Händen von Oberbürgermeister Fritz Kuhn am Freitag, 24. Januar, im Stuttgarter Rathaus die Staufermedaille des Landes Baden-Württemberg erhalten.

Clemens Youngblood hat nach persönlichen Schicksalsschlägen vor knapp 15 Jahren in Eigeninitiative begonnen, Obdachlose in Stuttgart anzusprechen und ihnen Hilfe anzubieten.

Dieses Engagement weitete Youngblood auf andere bedürftige Menschen aus.

1999 wurde auf seine Anregung mit Unterstützung einiger Stuttgarter Bürgerinnen und Bürger der "Förderverein Helfende Hände e.V. Stuttgart" ins Leben gerufen. Im Sommer 2011 wurde die Arbeit des Vereins mit einer Einladung zum Sommerfest beim Bundespräsidenten in Berlin honoriert.

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Clemens Youngblood wird von OB Kuhn die Staufermedaille überreicht. Foto: Piechowski

Büro im Generationenhaus

Bis 2009 hat Clemens Youngblood mit Hilfe weniger Ehrenamtlicher alle Tätigkeiten für den Verein in seinem privaten Wohnraum vorgenommen. Hierzu gehörten vor allem die Lagerung und Verteilung von Sachspenden, Einpacken der Weihnachtsgeschenke für die Bedürftigen, die Verteilung der Geldspenden sowie die Erledigung der gesamten Korrespondenz.

Die immer umfangreicher werdenden Aktivitäten des Vereins ließen es Ende 2009 nicht mehr zu, die Arbeit des Fördervereins in den privaten Räumen weiterzuführen.

Mit Unterstützung des Sozialamtes kann der Verein seit Anfang 2010 einen Büroraum im Initiativenzentrum des Generationenhauses in Heslach für die Bürostunden nutzen. Durch die Präsenz im Generationenhaus Heslach hat die Tätigkeit des Vereins an Umfang in erheblichem Maß zugenommen und auch einen hohen Bekanntheitsgrad erreicht.

Schließt Lücken im Sozialen Netz

"Bei Clemens Youngblood finden alle Menschen ein offenes Ohr für ihre Sorgen und Nöte. Hilfsanfragen lehnt er kaum ab. Wenn Spendengelder nicht ausreichten, bezahlte er nicht selten aus privaten Mitteln notwendige Hilfen für bedürftige Menschen. Oft war er bei Menschen vor Ort, um in ihren Wohnungen wieder Ordnung zu schaffen oder um die gespendeten Möbel mit aufzustellen.
Gerade bei den Menschen, die durch alle Raster fallen, leistet er persönlich und mit dem Verein Helfende Hände einen wichtigen Beitrag, die Lücken des sozialen Netzes zu schließen oder zu überbrücken", heißt es in der Begründung.

Die Aktivitäten des Vereins erstrecken sich inzwischen auf die Bereiche Kinder- und Jugendhilfe, Familienhilfe, Seniorenhilfe und Obdachlosenhilfe.

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