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OB Kuhn zum Skatepark: Keine Zusagen gemacht

24.01.2014 Aktuelles
Oberbürgermeister Fritz Kuhn hat am Freitag, 24. Januar, unter Bezugnahme auf einen Artikel der Stuttgarter Nachrichten vom selben Tag betont, dass er oder die Stadtverwaltung keine Zusage gemacht haben, den Skatepark am Pragfriedhof wieder länger zu öffnen oder baulich den Erfordernissen des Lärmschutzes anzupassen.

Kuhn sagte: "Das ist ein klassischer Interessenkonflikt, den zu lösen, nicht so einfach und auch nicht so schnell geht." Einerseits gehe es um den nachvollziehbaren Wunsch der Skater, die Anlage auch zu familienfreundlichen Zeiten nutzen zu können, andererseits müsse die Stadt den Lärmschutz und die Belange der Anwohner berücksichtigen.

OB Kuhn: "Ich will da keine falschen Hoffnungen wecken, die wir dann nicht erfüllen können. Das ist nicht meine Art, Politik zu machen. Eine Entscheidung zum Skatepark ist nicht gefallen. Aber wir suchen nach einer Lösung."

Im Doppelhaushalt 2014/15 sind Planungsmittel für eine mögliche Schallschutzmaßnahme in Höhe 180.000 Euro enthalten.

Der OB hatte am Donnerstag Unterschriften von Skateboardfahrern entgegengenommen. Darin fordert die Initiative u. a., den Skatepark auch wieder an Wochenenden zu öffnen und Maßnahmen zum Lärmschutz umzusetzen.

Unterschriftenübergabe SkaterparkVergrößern
Thomas Kienle (li.) und Sabine Schumann (r.) vom Verein Boardrider Organization Stuttgart übergaben OB Fritz Kuhn am Donnerstag, 23. Januar, 3.500 Unterschriften. Foto: Martin Lorenz