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Kita-Versorgung für das Europaviertel gesichert - Erster Bürgermeister Föll und Sozialbürgermeisterin Fezer stellen Aussagen der Stuttgarter Zeitung richtig

26.02.2014 Aktuelles
Die Stuttgarter Zeitung berichtet in der Ausgabe vom 26. Februar darüber, dass der Erste Bürgermeister Michael Föll der Deutschen Bahn den Bau eines "Kindergartens" erlassen habe ("Eine einsame Entscheidung", Innenstadt, S.1).

Verantwortlich für dieses Thema ist neben Bürgermeister Föll auch die Bürgermeisterin für Soziales, Jugend und Gesundheit Isabel Fezer. Beide sagen: "Wir haben uns die Augen gerieben, als wir den Artikel lasen. Einige Aussagen können so nicht bestehen, sie müssen eingeordnet werden."

Fakt ist: Auf dem Gelände des heutigen Europaviertels, hinter dem Bahnhof gelegen, sind 1.300 Wohnungen geplant. Das bedeutet einen Bedarf von zwei Kindertagesstätten mit jeweils sechs Gruppen. In den Planungen für das Gelände war jedoch kein Standort ausgewiesen. Die Stadt hat die Bahn mehrfach darauf hingewiesen, den Bedarf an Kita-Plätzen zu berücksichtigen. Die Suche nach Lösungen war erfolgreich.

Das Jugendamt wird voraussichtlich bis Herbst 2014 im benachbarten Gebiet Prag-/Rosenstein eine Kindertagesstätte in Fertigbauweise umsetzen, diese wird acht Gruppen betreuen. Für die Heilbronnerstraße 162 ist eine achtgruppige Kindertagesstätte beschlossen. Sie wird bis Ende des kommenden Jahres fertig sein. Dieser Standort ist mit der Stadtbahn in zehn Minuten zu erreichen, eine Station von der Stadtbücherei zum Eckartshaldenweg. Zudem ist in der Nordbahnhofstraße (ehemaliges Auto-Staiger-Gelände) eine achtgruppige Kita vorgesehen. Fertigstellung wird 2017 sein. Dieser Standort ist in zehn bis 15 Minuten zu Fuß vom Europaviertel aus erreichbar. Alle genannten Standorten berücksichtigen Plätze für die Kinder aus dem A-1 Gebiet.

"Durch die Schaffung dieser Plätze in unmittelbarer Nähe des Europaviertels besteht aktuell kein Bedarf an einer zweizügigen Kita auf dem Gelände. Die Bahn beteiligt sich mit über 500.000 Euro am Bau dieser Kitas, was dem im städtebaulichen Vertrag vereinbarten Betrag entspricht, dem der Gemeinderat ja zugestimmt hat. Im Übrigen hätte eine Einrichtung mit zwei Gruppen auf dem A1-Gelände ohnehin erst realisiert werden können, wenn Stuttgart 21 fertiggestellt ist. Erst dann wäre ein entsprechendes Baufeld verfügbar", erklären die Bürgermeister Föll und Fezer. Sie ergänzen: "Eine Anfrage des Journalisten vor Erscheinen des Artikels hätte uns die Chance zur Erläuterung der Fakten gegeben. Dies war leider nicht der Fall."