Presse
  •  

OB Kuhn kontert Anwürfe von SPD-Fraktionschef Schmiedel

18.03.2014 Aktuelles
Oberbürgermeister Fritz Kuhn hat die Anwürfe vom SPD-Fraktionsvorsitzendem im baden-württembergischen Landtag, Claus Schmiedel, gegen seine Stuttgart 21-Politik als "erschreckend kenntnisarm" zurückgewiesen.

Kuhn reagierte am Dienstag, 18. März, auf eine Äußerung des SPD-Politikers gegenüber der FAZ und sagte, Schmiedel täte besser daran, sich um seine Steuerangelegenheiten zu kümmern, als ausgerechnet den Oberbürgermeister über den richtigen Zeitpunkt von Planungen zu belehren. "Den Städtebau in Stuttgart kann er getrost der Stadt überlassen, davon verstehen wir mehr."

Schmiedel wird in der FAZ mit den Worten zitiert, "im Stuttgarter Rathaus regiere wie schon unter der CDU die Angst". Ein wichtiger Gesichtspunkt, Stuttgart 21 zu bauen, sei die Entwicklung eines städtebaulichen Konzepts erster Güte gewesen. Weiter wird Schmiedel zitiert: "Wenn wir jetzt nichts tun, dann bauen doch nur wieder die üblichen x-beliebigen Bauträger." Sodann warf der SPD-Politiker dem Stuttgarter OB vor, Politik wie ein "Angsthase" zu machen.

Kuhn sagte: "Meine Politik orientiert sich am Wohl der Stadt." Über die künftige Entwicklung des Rosenstein-Viertels sei er im Austausch mit Entscheidungsträgern und Beteiligten, auch mit der Bahn. Der OB erklärte: "Die Planungen für das Rosenstein-Viertel machen wir zum richtigen Zeitpunkt zusammen mit den Bürgerinnen und Bürgern und dem neuen Gemeinderat. Aktuell konzentrieren wir uns auf dringlichere Städtebau-Projekte wie etwa den Neckar-Park." Dort solle ein Musterviertel entstehen, das dann auch beispielgebend für den Rosenstein sein könne.