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Batterie oder Brennstoffzelle - was bewegt uns in Zukunft?

30.04.2014 Verkehr/Mobilität
In der Reihe "Wissenschaft im Rathaus" spricht Professor Dr. Kaspar Friedrich vom Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt am Mittwoch, 7. Mai, um 19 Uhr im Großen Sitzungssaal des Stuttgarter Rathauses über "Batterie oder Brennstoffzelle - was bewegt uns in Zukunft?"

Friedrich kündigt überraschende Antworten auf die Fragen an, wo die Vor- und Nachteile, aber auch die Potenziale beider Systeme liegen. Der Eintritt ist frei.

Vor drei Jahren schien der Durchbruch des batteriebetriebenen Elektroautos nur noch eine Frage der Zeit. Seither sind unter anderem BMW, VW, Renault, Citroen und Nissan mit batteriebetriebenen Serienfahrzeugen am Markt. Aber statt eines Booms sind in Deutschland derzeit weniger als 10 000 Elektroautos zugelassen.

Bremsen sich Technologien aus?

Jetzt sieht es so aus, als wolle auch das Wasserstoff-Brennstoffzellen-Auto noch einmal zum Durchbruch ansetzen. So hat Hyundai die Anfänge einer Serienfertigung eines Brennstoffzellen-SUV eingeleitet. Das planen auch Daimler, Toyota, Honda und Nissan, die schon seit Jahren Brennstoffzellen-Fahrzeuge entwickeln. Erst Brennstoffzelle, dann Batterie, jetzt doch wieder Brennstoffzelle? Bremsen sich die beiden Technologien am Ende etwa gegenseitig aus?

Kaspar Friedrich ist Leiter der Abteilung "Elektrochemische Energietechnik" am Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) und Professor an der Universität Stuttgart. Sein Forschungsbereich sind elektrochemische Energiewandler und Energiespeicher, insbesondere Polymer-Elektrolyt-Brennstoffzellen, Festoxid-Brennstoffzellen und neuartige Lithium-Batterien sowie deren Integration in optimierte Systeme.