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Oberbürgermeister Kuhn würdigt den verstorbenen Unternehmer Rolf Deyhle

05.05.2014 Aktuelles
Oberbürgermeister Fritz Kuhn hat Rolf Deyhle als Kunstmäzen und als einen eindrucksvollen Unternehmer mit dem besonderen Gespür für außergewöhnliche Geschäftsideen gewürdigt.

Der Familie sprach der Oberbürgermeister ganz persönlich und im Namen der Stadt Stuttgart sein Mitgefühl aus. In einer Stellungnahme zum Tode Rolf Deyhles erklärte Kuhn am Montag, 5. Mai: "Rolf Deyhle hat Stuttgart mitgeprägt und das schwäbische Unternehmertun in die Welt getragen. Ohne ihn gäbe es beispielsweise den viel beachteten Musical-Standort Stuttgart nicht." Mit dem Veranstaltungsort in Stuttgart-Möhringen habe Deyhle einen Publikumsmagneten geschaffen, von dem Stuttgart und die Region auch heute, 20 Jahre nach der ersten Premiere, noch profitiere. Die Musicals seien längst ein wichtiger Teil der kulturellen Vielfalt in der Landeshauptstadt.

Produzent, Kunstsammler und Stifter

Rolf Deyhle war Unternehmer durch und durch. Er galt als Pionier der Sportvermarktung. 1977 hat er das weltweit bekannte Emblem für den Fußballweltverband (FIFA) entworfen und die Fairplay-Trophäe. Als Produzent war Deyhle auch in Hollywood zu Hause.

Der gebürtige Stuttgarter war auch Kunstsammler. Deyhle stellte im Jahr 2006 der Staatsgalerie Stuttgart das Renoir-Gemälde "Dame im Pelz" als kostenlose Dauerleihgabe zur Verfügung. Das Meisterwerk war zuvor noch nie öffentlich ausgestellt worden. Auch für soziale Projekte und Initiativen setzte sich Deyhle ein. So brachte er sich u. a. ein beim Förderverein Kinderfreundliches Stuttgart, war Förderer und Gründungsstifter des Fördervereins Aktionsbündnis Amoklauf Winnenden e.V. und Kuratoriumsmitglied der Stiftung UNESCO - Bildung für Kinder in Not.