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Mehrgenerationenspielplatz in der Hauptmannsreute eingeweiht

04.06.2014 Kinder/Jugend
Der Bezirksvorsteher von Stuttgart-West, Reinhard Möhrle, und der Leiter des Garten-, Friedhofs- und Forstamts, Volker Schirner, haben am Mittwoch, 4. Juni, um 16 Uhr den Mehrgenerationenspielplatz an der Hauptmannsreute 131 "Grüne Oase für Alt und Jung" eingeweiht.

Der Kinderspielplatz stammt aus den 60er-Jahren und war stark sanierungsbedürftig. Auf Initiative des Jugendrates West und des Bezirksbeirates wurde im Jahr 2008 eine mehrtägige Planungswerkstatt mit Kindern, Jugendlichen, Anliegern und Nutzern organisiert. Das Ergebnis aus der Planungswerkstatt wurde diskutiert und, soweit möglich, in den Planungen berücksichtigt. Der Bezirksbeirat begrüßte die Planung für eine "Grüne Oase für Alt und Jung" ausdrücklich und einstimmig.

Schüler an Gestaltung beteiligt

Der Baubeginn war Anfang Dezember 2013. Wolfgang Zaumseil war als Planer und bauleitender Architekt von Beginn bis Ende des Projektes tätig. Unter seiner Leitung waren Schüler und Lehrer der Schule für Farbe & Gestaltung in Feuerbach zur Gestaltung des Einstiegsbereiches der Rutsche, der Einfassungen des Sandspiel- und Rutschenauslaufbereiches sowie der Keramiksäulen im Gelände tätig. Die Nikolauspflege hat bei den Pflanzarbeiten durch die Firma Hörr unterstützend mitgewirkt. Die Schüler der Hasenbergschule sowie des Hölderlingymnasiums in Stuttgart-West haben im ersten Bauabschnitt drei Throne mit Keramik gestaltet.

Kletterpfad und Riesentunnelrutsche

Eine Riesentunnelrutsche verbindet den Eingangsbereich mit dem unteren Spielbereich. Es wurden ein Sandspielbereich, eine "Holländerscheibe" (eine Art von Hand betriebenes Karussell), ein Balancierbalken, zwei Radtrainer, ein Schachtisch sowie vielfältige Sitzgelegenheiten für Alt und Jung eingebaut.

Im Hang sollen ein Kletterpfad sowie zwei Aufstiegsleitern Kindern und Jugendlichen Bewegungsmöglichkeiten und Möglichkeiten zum Ausruhen bieten. Eine Einzäunung wird die Sicherheit der Nutzer erhöhen und unerwünschte Nutzung erschweren.

Für den Bau des Mehrgenerationenplatzes wurden 295 000 Euro investiert.