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Kinderspielplatz Barbarossaplatz in Luginsland wird eingeweiht

09.07.2014 Kinder/Jugend
Oberbürgermeister Fritz Kuhn hat gemeinsam mit dem Leiter des Garten-, Friedhofs- und Forstamts, Volker Schirner, und dem Bezirksvorsteher von Untertürkheim, Klaus Eggert, am Mittwoch, 9. Juli, den neu gestalteten Kinderspielplatz Barbarossaplatz in Luginsland eingeweiht.

Der Kinderspielplatz Barbarossaplatz war in seinem Grundkonzept seit seiner Eröffnung im Jahr 1976 nicht verändert worden und in weiten Teilen in einem maroden Zustand. Das Stuttgarter Büro der Landschaftsarchitekten Winkler und Boje hatte bereits im Jahr 2008 einen ersten Entwurf zur Neugestaltung vorgelegt.

Die Anwohner wurden dann in die Planung des Spielplatzes einbezogen und konnten ihre Vorschläge und Bedenken einbringen. Der Entwurf wurde überarbeitet, und nach dem Beschluss konnte mit dem Bau im November 2013 begonnen werden. Über die Wintermonate wurde das Gelände modelliert und bis zum Mai dieses Jahres war der Spielplatz bis auf wenige witterungsabhängige Restarbeiten fertiggestellt.

Wasserhügel, Kletterturm und Tierkoppel

Entstanden ist ein Platz, der allen Altersgruppen von Kindern Spiel- und Aufenthaltsmöglichkeiten bietet. Für Kleinkinder ist am Eingang Kilianstraße ein separater Sandspielbereich entstanden mit einem Gerätehaus und Rutsche sowie einer Schaukel. Eine Besonderheit ist die durch Weidezäune abgetrennte Tierkoppel mit einem Unterstand, auf denen ein Pferd und eine Kuh aus Holz gestreichelt und geritten werden können.

Für die etwas älteren Kinder bildet ein Wasserhügel mit Pumpe und Wasserlauf das Herz der Anlage. Weiterhin ist ein "Vulkan" genannter großer Kletterturm in diesem Bereich entstanden. Größere Kinder finden am Durchgangsweg zwischen Hartmutweg und Widukindstraße als Bewegungsangebot eine 30 Meter lange Seilrutsche. Zur Schulung der Koordination lädt eine Slackline-Anlage ein.

Gelände zum Fahrradfahren und Entdecken

Aber auch an das gemeinsame Treffen und "Chillen" ist gedacht. Zusätzlich lädt ein Weg mit starken Steigungen, Schwingungen und Gefällewechseln durch ein stark modelliertes Gelände zum Fahrradfahren und Entdecken ein.

Die veranschlagte Bausumme von rund 220.000 Euro konnte trotz der aktuell hohen Preise im Garten- und Landschaftsbau eingehalten werden. Das Garten-, Friedhofs und Forstamt hat das Projekt geleitet und die Vorarbeiten erledigt. Die Firma Rolf Lehmann (Stuttgart) hat den Entwurf umgesetzt.