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Pavillon für das Wirtschaftsgymnasium West eingeweiht

11.07.2014 Bildung
Die Bürgermeisterin für Kultur, Bildung und Sport, Dr. Susanne Eisenmann, hat am Freitag, 11. Juli, einen Pavillon für das Wirtschaftsgymnasium West eröffnet.

"Ich freue mich sehr, heute mit Ihnen ein relativ kleines, aber doch sehr feines Gebäude feierlich einweihen zu dürfen", so die Bürgermeisterin.

An der kaufmännischen Schule Wirtschaftsgymnasium West werden verschiedene Schularten angeboten. Neben der Berufsschule für die Ausbildungsberufe "Kaufleute im Einzelhandel", "Kaufleute im Groß- und Außenhandel" sowie "Justizfachangestellte" liegt der Schwerpunkt der Schule im Vollzeitbereich. Dazu gehören neben dem Wirtschaftsgymnasium noch die Wirtschaftsschule und die "Kaufmännischen Berufskollegs I und II".

Schule mit internationalem Profil

Die Nachfrage nach der Schulart Wirtschaftsgymnasium ist insgesamt hoch. Innerhalb dieser Schulart konnte das WG West seit dem Schuljahr 2011/12 zunehmende Schülerzahlen verzeichnen. Grund hierfür war die Einführung des Profils "Internationale Wirtschaft".

Mit viel Engagement hat sich das WG West auf den Weg gemacht, die Schule mit diesem internationalen Profil zu schärfen und fit für die Zukunft zu machen. Die Schule trägt dadurch der immer stärkeren Internationalisierung und Globalisierung von Wirtschaft und Gesellschaft Rechnung.

Mediathek, Aufenthaltsraum und SMV-Raum

Nachdem der Schwerpunkt der Schule traditionell im Vollzeitbereich liegt, ist es umso wichtiger, diesen Schülerinnen und Schülern Raum für Aufenthalt und Schülerarbeit zu bieten, zumal knapp die Hälfte der Schüler ihren Wohnort außerhalb Stuttgarts haben. Gemeinsam mit der Schule wurde dieser Lösungsansatz weiterentwickelt, um die Defizite insbesondere im Informations- und Aufenthaltsbereich nahezu vollständig abzudecken.

Mit dem Neubau konnten dem WG West nun ein neuer Schüleraufenthaltsraum, eine Mediathek und ein SMV-Raum zur Verfügung gestellt werden. Durch die Zusammenfassung dieser Flächen ergibt sich eine sinnvoll kombinierte Einheit, die beispielsweise auch für selbst organisiertes Lernen der Schüler nutzbar ist.

Viel Raum trotz enger Umgebung

Diese Baumaßnahme erscheint von der schlichten Größe her mit rund 265 Quadratmetern für die Stuttgarter Schullandschaft sicher nicht spektakulär. Angesichts der engen Umgebungsbebauung stellt sie jedoch eine überraschend großzügige Lösung der gestellten Anforderungen dar und fügt sich gleichzeitig harmonisch in die bestehende Schulanlage ein.

Das mit 1,3 Millionen Euro veranschlagte Vorhaben wurde nach den Plänen des Stuttgarter Architekten Hannes Herms umgesetzt. Vom Land liegt ein Förderbescheid in Höhe von 221 000 Euro für dieses Vorhaben im Rahmen der Schulbauförderung vor.

Der Auftraggeber war das Schulverwaltungsamt, die Projektleitung hat das Hochbauamt übernommen.