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Einbürgerungsfeier im Rathaus mit OB Kuhn

16.09.2014 Aktuelles
Oberbürgermeister Fritz Kuhn hat die Stuttgarterinnen und Stuttgarter, die seit November letzten Jahres die deutsche Staatsbürgerschaft erhalten haben, zur Einbürgerungsfeier ins Rathaus eingeladen.

Zu dem Empfang am Dienstag, 16. September, haben sich über 470 Neubürger angemeldet, darunter 120 Kinder. Es war die zweite Einbürgerungsfeier in diesem Jahr.

Der OB hieß die Neubürger herzlich willkommen: "Ihre Entscheidung für die deutsche Staatsbürgerschaft ist auch für die Stadt ein Gewinn. Menschen aus über 160 Ländern haben Stuttgart in den vergangenen Jahrzehnten mitgeprägt. Auf diese kulturelle Vielfalt können wir sehr stolz sein", so Kuhn.

Einbürgerungsfeier September 2014Oberbürgermeister Fritz Kuhn (Bildmitte) bei der Einbürgerungsfeier. Foto: Martin Lorenz

Seit Januar knapp 1.100 Einbürgerungen

Das Interesse an Einbürgerungen ist deutlich gestiegen: Im Kalenderjahr 2013 wurden 2123 Anträge gestellt, 2012 waren es 2016 und im Jahr 2011 insgesamt 1894. Die Entwicklung setzt sich im laufenden Jahr fort. Bis zum 31. August haben bereits 1435 Stuttgarterinnen und Stuttgarter mit Migrationshintergrund die deutsche Staatsbürgerschaft beantragt.

Tatsächlich eingebürgert wurden im Kalenderjahr 2013 insgesamt 1612 Personen, im Jahr 2012 waren es 1747 und 2011 erhielten 1744 Antragsteller den deutschen Pass. Seit Januar dieses Jahres sind 1096 Stuttgarterinnen und Stuttgarter eingebürgert worden.

Türkischer Migrationshintergrund dominiert

Inzwischen ist bei der Einbürgerungsbehörde eine zusätzliche Stelle zur Fortführung der Einbürgerungskampagne besetzt worden. Mit dieser Stelle sollen unter anderem die durch mehrere Krankheitsausfälle entstandenen Bearbeitungsrückstände, die sich in der Zahl für 2013 niederschlugen, ausgeglichen werden.

Von den im Jahr 2013 eingebürgerten Stuttgarterinnen und Stuttgartern haben 295 Personen einen türkischen Migrationshintergrund, 195 einen griechischen, 85 einen serbischen, 63 einen irakischen und 62 einen ukrainischen. Weitere häufige Herkunftsstaaten sind laut Amt für öffentliche Ordnung Bosnien und Herzegowina (58 Personen), Kosovo (58), Kroatien (53), Afghanistan (51), Italien (47) und Rumänien (47).