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Neues Kinder-und Jugendhaus in Giebel

22.09.2014 Kinder/Jugend
Das neue Kinder-und Jugendhaus in Giebel, Mittenfeldstraße 61, ist am Samstag, 20. September, eröffnet worden.

Zur Einweihung sprachen der Bürgermeister für Städtebau und Umwelt, Matthias Hahn, die Bürgermeisterin für Soziales, Jugend und Gesundheit, Isabel Fezer, die Vorsitzende der Stuttgarter Jugendhaus gGmbH, Iris Ripsam, und Architekt Stefan Kamm. Anschließend gab es die Gelegenheit, das Haus kennenzulernen.

1.200 Quadratmeter Nutzfläche, 60 Betreuungsplätze

Bis zum Abbruch im April letzten Jahres stand an der Mittenfeldstraße das alte Jugendhaus aus den 1980er-Jahren, ein einfacher Holzbau, der viel zu klein und marode war. Nach 15 Monaten Bauzeit bekommt Giebel an gleicher Stelle ein neues Kinder- und Jugendhaus, dazu eine Kindertagesstätte und Bürgerräume - alles unter einem Dach. Architekt Stefan Kamm stellt zwei L-förmige Baukörper als "Klammern" einander gegenüber, die in der Mitte eine freie Fläche umschließen.

1200 Quadratmeter Nutzfläche stehen im Haus für das Kinder- und Jugendhaus, eine Kindertageseinrichtung mit 60 Betreuungsplätzen für Kinder bis sechs Jahren und für Bürgerräume zur Verfügung. Dazu kommen im Außenbereich der Bolzplatz und weitere 1000 Quadratmeter Freifläche.

Vielseitige Räume auch für Vereine und Initiativen

Mit seiner farbigen Holzfassade wirkt das Haus freundlich und einladend. Die Stuttgarter Jugendhausgesellschaft gGmbH ist Bauherr und Träger der Einrichtungen. In den Bürgerräumen wird in Zukunft der Bürgerverein Giebel Bergheim e. V. zuhause sein, und auch alle anderen Giebeler Vereine und Initiativen können die vielseitigen Räume nutzen.

Engagement für die Soziale Stadt

Das Vorhaben ist ein Schlüsselprojekt der "Sozialen Stadt" und für die Verstetigung des Sanierungserfolgs in Giebel von grundsätzlicher Bedeutung. Der Bürgerverein hat dort sein Büro, und auch die Bürgersprechstunden werden hier stattfinden. Das Info-Eck im Krötenweg 3, die bisherige Anlaufstelle, bleibt noch bis März 2015 bestehen und ist weiterhin einmal wöchentlich vom Stadtteilmanagement besetzt.

Matthias Hahn nennt das neue Haus einen "Meilenstein für Giebel" und gratuliert den Bürgerinnen und Bürgern zu ihrem erfolgreichen Engagement in der Sozialen Stadt: "Mit diesem Haus haben Sie alle Möglichkeiten, die Begegnung der Menschen im Stadtteil zu gestalten."

Mangel an Betreuungsplätzen deutlich gemildert

Isabel Fezer sieht den Mangel an Betreuungsplätzen vor allem für Kleinkinder deutlich gemildert und dankt der Jugendhausgesellschaft, die erstmalig eine Kindertagesstätte betreiben wird. "Das Haus bietet beste Voraussetzungen für ein lebendiges Miteinander aller Nutzergruppen", beschreibt Iris Ripsam die Erwartungen der Stuttgarter Jugendhausgesellschaft an ein gelingendes Stadtteilzentrum.

Die Baukosten von zirka 4,1 Millionen Euro trägt überwiegend die Stadt. Der Bund und das Land beteiligen sich mit rund 800 000 Euro aus der Städtebauförderung im Programm "Soziale Stadt" und dem Bundesinvestitionsprogramm "Kinderbetreuungsfinanzierung".

Weitere Informationen auch zur Bürgerbeteiligung in der "Sozialen Stadt Giebel" gibt es auf www.stuttgart-giebel.de.