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90. Geburtstag von Bezirksvorsteher a. D. Rudolf Rehm

Der frühere Bezirksvorsteher von Untertürkheim, Rudolf Rehm, feiert am Sonntag, 28. September, seinen 90. Geburtstag.

Rudolf Rehm absolvierte seine Ausbildung im mittleren und gehobenen Dienst bei der Landeshauptstadt Stuttgart und war zunächst im Sozialamt tätig. 1955 wechselte er zum Bezirksamt Obertürkheim, wo er im Januar 1956 zum stellvertretenden Bezirksvorsteher gewählt wurde.

Von 1962 an war Rudolf Rehm im Standesamt tätig. Fünf Jahre später wechselte er als stellvertretender Bezirksvorsteher nach Zuffenhausen. Am 1. Januar 1971 wurde der gebürtige Stuttgarter zum Bezirksvorsteher seines Heimatstadtbezirks Untertürkheim gewählt.

Bedeutende Projekte verwirklicht

Ein halbes Jahr nach Rudolf Rehms goldenem Dienstjubiläum im März 1989 verabschiedete ihn der damalige Oberbürgermeister Manfred Rommel Ende September 1989 in den wohlverdienten Ruhestand.

Während Rudolf Rehms Amtszeit konnten in Untertürkheim bedeutende Projekte verwirklicht werden. Hervorzuheben ist beispielsweise der Neubau der Auschule, die Modernisierung der städtischen Altbauwohnungen im Wohngebiet Wallmer, die Realisierung des Baugebiets Gehrenwald/Messe, die Ortskernerneuerung, der Schulerweiterungsbau und Sporthallenneubau im Lindenschulzentrum sowie die Fertigstellung des Paul-Collmer-Heims.

1989 mit Verdienstkreuz geehrt

Wichtige Verkehrsbauvorhaben wie der Neubau der B 14 und der Karl-Benz-Platz sind mit seinem Namen verbunden.

In Würdigung seiner Verdienste um das Gemeinwohl wurde Rudolf Rehm 1989 mit der Verleihung des Verdienstkreuzes am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland geehrt.