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Nastplatz-Eröffnung im Hallschlag mit Tag der Bürgerinformation am 17. Oktober

10.10.2014 Bauen
Matthias Hahn, Bürgermeister für Städtebau und Umwelt, eröffnet am Freitag, 17. Oktober um 16 Uhr den umgestalteten Nastplatz im Hallschlag. Hahn dankt den Bürgerinnen und Bürgern, die sich in den Projekten der Sozialen Stadt für die Entwicklung ihres Stadtteils engagieren.

Gleichzeitig lädt das Stadtteilmanagement der Sozialen Stadt Zukunft Hallschlag ein zum alljährlichen Tag der Bürgerinformation mit buntem Programm.

Die Besucher können alles über die vielfältigen Projekte im Hallschlag erfahren. Auf die Kinder warten Spiele und kleine Überraschungen, das Taschenprojekt der Mobilen Jugendarbeit ist mit der neuen Kollektion dabei und vieles mehr.

Der Nastplatz liegt zwischen Hallschlagsiedlung, Römerkastell und Carl-Benz-Schule. Vier Straßen treffen hier aufeinander: Am Römerkastell, Bottroper Straße, Weckherlinstraße und Naststraße. Die Dreiecksfläche zeigte sich bis vor kurzem wenig einladend. Alle Spielgeräte waren abgebaut, die verbliebenen Bänke in traurigem Zustand und die Bepflanzung vernachlässigt.

Der Tag der Bürgerinformation verbindet sich dieses Mal unmittelbar mit einem Ergebnis der Bürgerbeteiligung. Bei der Entwicklung des Freiraumkonzeptes für den Hallschlag beklagten besonders die "Stadtteildetektive" - die beteiligten Kinder - und deren Eltern den trostlosen Zustand der Grünfläche. Besonders die Anwohner und die Kinder der benachbarten Carl-Benz-Grundschule trugen ihre Wünsche und guten Ideen für die Platzgestaltung bei.

Das Potenzial des kleinen Quartiersplatzes konnte erst entfaltet werden, nachdem die Stadt den privaten Kiosk gekauft und abgebrochen hatte. Mit Hilfe eines kleinen Wettbewerbs wurde ein gestalterisch sehr überzeugender Entwurf gefunden. Das Ergebnis ist eine grüne Oase, die allen Bewohnern etwas zu bieten hat.

Die Landschaftsarchitekten des Büros Koeber variierten abwechslungsreich die dreieckige Grundform des Platzes. In den verschiedenen Teilbereichen ist nun für Besucher jeden Alters etwas geboten: Spiel- und Bewegungsgeräte für Klein und Groß, Sitzmöglichkeiten mit Sonne oder Schatten, eine offene Rasenfläche und eine Sonnenuhr aus Travertin, dazu Interessantes zum Namensgeber Oskar von Nast, dem letzten Stadtschultheißen und einzigen Oberbürgermeister der Oberamtsstadt Cannstatt.

Auch der Apfelbaum der Sorte Jakob Fischer, den sich die Bürger hier gewünscht haben, wird gepflanzt. Zur Eröffnung wird schon mal Apfelsaft gepresst, auch wenn es bis zur ersten Ernte der Äpfel vom Nastplatz noch eine ganze Weile dauert.

Die Umgestaltung des 1450 Quadratmeter großen Nastplatzes mit Gesamtkosten von rund 300 000 Euro wird im Programm Soziale Stadt finanziert. Der Bund und das Land Baden-Württemberg tragen dabei 60 Prozent. Die Baumaßnahme wurde vom Garten-, Friedhofs- und Forstamt betreut. Das Amt für Stadtplanung und Stadterneuerung koordiniert alle Projekte der "Sozialen Stadt", das Stadtteilmanagement organisiert die Bürgerbeteiligung.

Weitere Informationen gibt es im Internet unter www.zukunft-hallschlag.de oder im Stadtteilbüro der "Sozialen Stadt", Düsseldorfer Straße 25.