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Vier frische Kunstrasenplätze im Jahr 2014

10.12.2014 Sport

Die Bürgermeisterin für Kultur, Bildung und Sport, Dr. Susanne Eisenmann, und der Vorstand des TSV Steinhaldenfeld 1940, Jochen Frys, haben am Mittwoch, 10 Dezember, den neuen Kunstrasenplatz an der Schmollerstraße seiner Bestimmung übergeben. Der Tennenplatz des TSV Steinhaldenfeld ist der zweite Sportplatz, den die Landeshauptstadt 2014 in einen Kunstrasenplatz umwandelte. Bei zwei schon bestehenden Kunstrasenplätzen wurden die Beläge erneuert.


Die Bereitstellung von Sportanlagen - genauer von Fußballplätzen, Leichtathletikanlagen und Sporthallen - durch die Landeshauptstadt ist Kernbestandteil der städtischen Sportförderung. Im Bereich Fußballplätze konnten 2014 insgesamt vier Baumaßnahmen umgesetzt werden: beim SV Eintracht 1896 und beim TSV Steinhaldenfeld wurden ein Rasen- und ein Tennenplatz in Kunstrasenplätze umgewandelt. Schon bestehende Kunstrasenplätze beim TSV Weilimdorf und dem SV Stuttgarter Kickers erhielten 2014 neue Beläge. Dazu Dr. Susanne Eisenmann: "Mit diesem kontinuierlichen Engagement verbessern wir die Sportinfrastruktur und fördern so den Breitensport in der Landeshauptstadt." Dies wiederum birgt Vorteile für die Stadt als Ganzes, denn "von starken Sportvereinen profitiert das gesellschaftliche Leben unserer Stadt in hohem Maße", so Eisenmann weiter.

Das neue Kunstrasenspielfeld des TSV Steinhaldenfeld ersetzt einen 1984 erbauten Tennenplatz, der nach Niederschlägen oder in der Frost- und Tauwetterperiode oft ungenutzt bleiben musste. Denn die Deckschicht des Platzes war stark verdichtet, was dazu führte, dass Niederschläge nur sehr langsam abflossen. Der 30 Jahre alte Platz stand ganz oben auf der Dringlichkeitsliste der zu sanierenden Plätze des Amts für Sport und Bewegung. Im Bürgerhaushalt 2013 wurde die Baumaßnahme auf Position 27 gewählt.

Mit dem neuen Kunstrasenplatz bekommt der aktive, über 1000 Mitglieder starke Verein nun zusätzlich zu seinem in Kunststoff ausgeführten Kleinspielfeld einen weiteren Sportplatz, der ganzjährig bespielbar ist. Die Baumaßnahme wurde im Juli 2014 begonnen und für zirka 610 000 Euro umgesetzt. Im Zuge der Arbeiten erneuerte der Verein seine Flutlichtanlage und schuf sich so optimale Trainingsbedingungen.

Eine Herausforderung stellte der Pappelbewuchs auf der Ostseite des Platzes in Steinhaldenfeld dar. Denn die Wurzeln der Pappeln verliefen in nur geringer Tiefe unterhalb des alten Tennenplatzes. Zuerst musste daher ein Teil des Wurzelwerks gekappt werden. Danach mussten die Baumkronen zurückgeschnitten werden, um auch bei hoher Windlast weiter für einen stabilen Stand zu sorgen. In der Folge wurde ein rund ein Meter tiefer "Wurzelschutz" verbaut. Er bewahrt den neuen Sportplatz vor Beschädigungen durch nachwachsende Pappelwurzeln. Dank der guten Zusammenarbeit zwischen der ausführenden Firma Link GmbH aus Fellbach und dem Tiefbauamt sowie dem Garten-, Friedhofs- und Forstamt der Landeshauptstadt konnte auf dieses, erst im Zuge der Bauarbeiten offenbar gewordene Problem, zügig reagiert werden.