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OB Kuhn zur Wagenhallen-Debatte: Entscheidung liegt beim Gemeinderat

23.03.2015 Aktuelles
Oberbürgermeister Fritz Kuhn hat sich verwundert über die aktuelle Debatte zu den Wagenhallen geäußert.

Die Verwaltung habe den Sanierungsbedarf und die Handlungsoptionen dargelegt, und die Verwaltungsspitze habe dies bewertet, erklärte Kuhn am Montag, 23. März, und sagte: "Einerseits nehme ich breite Zustimmung aus dem Rat zu der angestrebten Sanierung der Wagenhallen wahr, andererseits Kritik."

Kuhn: Abgestimmte Haltung für Beratungen notwendig

Er gehe aber davon aus, dass sich alle über den Handlungsbedarf im Klaren sind. Im Übrigen verweist der OB darauf, dass nach Verständigung in der Bürgermeisterrunde eine Information der Öffentlichkeit ausdrücklich erst nach Information der Fraktionsspitzen und kulturpolitischen Sprecher im Gemeinderat erfolgt ist.

"Dies verlangt der Respekt und war mir persönlich wichtig", so Kuhn. Gleichwohl sehe er es als seine Aufgabe an, mit einer abgestimmten Haltung der Verwaltungsspitze in diese wichtigen Beratungen zur Sanierung der Wagenhallen zu gehen.

Künsterateliers und Veranstaltungsbetrieb dauerhaft sichern

Nach Beratungen in der Bürgermeisterrunde am 5. März hatte sich die Verwaltungsspitze darauf verständigt, eine Komplettsanierung des Kultur- und Veranstaltungszentrum Wagenhallen im Nordbahnhofviertel zu verfolgen und noch vor der Sommerpause einen Grundsatzbeschluss im Gemeinderat anzustreben.

Ziel soll es sein, die Künstlerateliers und den Veranstaltungsbetrieb dauerhaft zu sichern und die Schließzeiten während der Sanierung so kurz wie möglich zu halten.

Noch am späten Nachmittag desselben Tages erfolgte die Information des Gemeinderats durch Ersten Bürgermeister Michael Föll und Kulturbürgermeisterin Dr. Susanne Eisenmann. Der OB betonte: "Selbstverständlich liegt es aber in der Verantwortung des Gemeinderats, eine Sanierung der Wagenhallen zu beschließen oder abzulehnen."

Die Kostenschätzung für das Vorhaben beläuft sich derzeit auf bis zu 30 Millionen Euro.