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Fußball verbindet - eine gemeinsame Initiative für Flüchtlinge

07.04.2015 Aktuelles
Das Theaterhaus Stuttgart e. V., die Landeshauptstadt Stuttgart, die Mercedes-Benz Bank und der VfB Stuttgart haben heute im Theaterhaus eine gemeinsame Initiative zur Unterstützung der Integration von Flüchtlingen vorgestellt.

In der Landeshauptstadt Stuttgart leben derzeit 3.100 Flüchtlinge. Für einen Teil der Kinder, Jugendlichen und jungen Erwachsenen wird es künftig das Angebot einer Fußballschule geben.

In der Sporthalle des Theaterhauses trainiert fortan sowohl eine Gruppe im Alter bis zwölf Jahren, als auch eine Gruppe zwischen 13 und 16 Jahren unter der Anleitung von Trainern der VfB Fußballschule.

Der VfL Stuttgart stellt an zwei Tagen in der Woche kostenlos seinen Trainingsplatz zur Verfügung. Beim VfL Stuttgart trainieren dann in zwei Gruppen junge Erwachsene, im Alter von 17 bis 22 Jahren und ab 23 Jahren, ebenso unter Anleitung eines Trainers der VfB Fußballschule.

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Junge Fußballer mit Bürgermeisterin Isabel Fezer, Bürgermeisterin der Stadt, Bernd Wahler, Präsident des VfB, Günther Schäfer, VfB Fußballschule, Werner Schretzmeier, Theaterhaus Stuttgart (von rechts). Foto: VfB

Ein Projekt von VfBfairplay

Die Zusammenstellung der Trainingsteams erfolgte durch das Sozialamt der Landeshauptstadt Stuttgart. Jeder Teilnehmer einer der vier Trainingsgruppen erhält durch die Unterstützung des VfB Hauptsponsors Mercedes-Benz Bank und des Ausrüsters PUMA eine Ausstattung in Form von T-Shirt, Hose, Stutzen und Bällen.

Das Konzept der gemeinsamen Initiative soll als nachhaltiges Projekt Beispiel für andere Stuttgarter Fußballvereine werden. Dieses Engagement stellt ein weiteres Projekt von VfBfairplay dar, die Marke, unter der das gesamte soziale Engagement des VfB Stuttgart künftig gebündelt ist.

Um möglichst viele Erlöse für dieses Integrations-Projekt generieren und damit die nachhaltige Unterstützung sicherstellen zu können, hat der VfB zwei Aktionen initiiert.

Sondertrikot und Verlosung

Beim Heimspiel gegen den SC Freiburg (25. April 2015, 15:30 Uhr) wird die Mercedes-Benz Bank auf das Trikotsponsoring zugunsten von VfBfairplay verzichten. Das Sondertrikot kann ab sofort zusammen mit einem limitierten Kunstdruck für 93,- Euro in den VfB Fanshops des Carl Benz Centers und des Milaneo sowie auf www.vfb.de erworben werden. Der Erlös kommt dem Projekt zugute.

Zudem findet eine Verlosungsaktion statt, die im Rahmen der beiden Heimspiele gegen den SV Werder Bremen (12. April 2015, 17:30 Uhr) und SC Freiburg durchgeführt wird. Hierfür stellt Mercedes-Benz einen neuen smart fortwo als Hauptpreis zur Verfügung. Mit einem Euro Einsatz für ein Los kann der smart fortwo gewonnen und gleichzeitig den Flüchtlingen geholfen werden. Die Übergabe des smart fortwo findet beim vorletzten Heimspiel des VfB Stuttgart gegen den 1. FSV Mainz 05 (9. Mai 2015, 15:30 Uhr), statt.

Ein besonderer Dank geht an Mercedes-Benz, PUMA, Stars4Kids und den VfL Stuttgart, die sich ebenso an diesem Integrations-Projekt beteiligen.

Statements

Isabel Fezer, Bürgermeisterin der Landeshauptstadt Stuttgart, Referat Soziales, Jugend und Gesundheit:
"Um zu kicken, braucht es nicht viel und die Regeln kennt ohnehin jeder. Deswegen bringt Fußball ja Menschen auf der ganzen Welt zusammen. Das Projekt "Fußball verbindet" ist typisch für den "Stuttgarter Weg": Wir holen die Menschen, die aus höchster Not zu uns gekommen sind, in Mitte der Gesellschaft. Das Projekt soll allen Vereinen Mut machen, auf Flüchtlinge zuzugehen und sie aktiv ins Vereinsleben einzubeziehen. So entsteht aus gegenseitigem Interesse Akzeptanz. Und bestimmt wird auch die ein oder andere Freundschaft geschlossen."

Werner Schretzmeier, Leitung Theaterhaus Stuttgart e. V. :
"Gemeinschaftlich Fußball spielen - ein weiterer Schritt zur Normalität."

Franz Reiner, Vorstandsvorsitzender Mercedes-Benz Bank:
"Flüchtlingshilfe ist für die Mercedes-Benz Bank eine wichtige Investition in eine starke Gesellschaft von morgen. Das Projekt ist für uns eine Herzensangelegenheit, weil wir damit gemeinsam mit unseren langjährigen Partnern Theaterhaus und VfB ein Zeichen setzen können für eine bessere Integration der betroffenen Menschen. Viele von ihnen haben die Hoffnung, hier eine neue Heimat zu finden. Gerade auch aus wirtschaftlicher Sicht und wegen seiner demographischen Entwicklung muss sich Deutschland als Einwanderungsland begreifen."

Bernd Wahler, Präsident des VfB Stuttgart:
"Der VfB Stuttgart nimmt als größter Sportverein Baden-Württembergs seine soziale Verantwortung seit jeher sehr ernst. Wir helfen und unterstützen bereits auf vielfältige Art und Weise. Der Bedarf an Unterstützung für die Menschen, die auf der Flucht alles verloren haben und nun in unserer Mitte leben, ist groß. Für uns ist es deshalb nur folgerichtig, dass wir uns auch in diesem Bereich engagieren. Unter dem Überbegriff VfBfaiplay wollen wir nachhaltig Flagge zeigen."