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Bürgermeister Werner Wölfle hat Staufermedaille an Andrea Krueger überreicht

28.04.2015 Aktuelles
Der Bürgermeister für Allgemeine Verwaltung und Krankenhäuser, Werner Wölfle, hat am Dienstag, 28. April, im Großen Sitzungssaal des Rathauses in Vertretung von Oberbürgermeister Fritz Kuhn die Staufermedaille an Andrea Krueger überreicht.

Die Staufermedaille wurde ihr von Ministerpräsident Winfried Kretschmann in Würdigung ihrer Verdienste um das Gemeinwohl verliehen.

Bis heute im Wirtschaftsministerium tätig

Andrea Krueger wurde am 4. November 1957 in Heilbronn geboren und war zunächst bei der Oberfinanzdirektion Stuttgart im Personalreferat tätig, bevor sie 1984 ins Wirtschaftsministerium wechselte.

Von 2006 bis 2011 war Krueger Mitglied des Landtags. In dieser Zeit ruhte ihre Tätigkeit im Wirtschaftsministerium. Seit ihrem Ausscheiden aus dem Landtag im Jahr 2011 arbeitet Andrea Krueger wieder im Ministerium für Finanzen und Wirtschaft. Sie ist dort als Referentin tätig.

Engagiert im Bezirksbeirat

Neben ihren beruflichen Tätigkeiten hat sich Andrea Krueger lange und sehr engagiert vor allem als Bezirksvorsteherin sowie in der Kultur- und Bildungsförderung ehrenamtlich engagiert und sich in außergewöhnlicher Weise für die Menschen eingesetzt.

Von 1994 bis 1996 war Krueger Mitglied im Bezirksbeirat Stuttgart-Nord. 1996 wurde sie vom damaligen Gemeinderat zur ehrenamtlichen Bezirksvorsteherin des Stadtbezirks Stuttgart-Mitte gewählt.

Im Interesse der Einwohner handeln und Lösungen finden

Als Vorsitzende des Bezirksbeirats war Krueger bei allen Planungen im Stadtbezirk Mitte eingebunden und hat diese konstruktiv begleitet darunter Großprojekte wie das Bosch-Areal, die neue Stadtbibliothek und die Weiterentwicklung des Klinikums durch die Zusammenführung des Olgahospitals und der Frauenklinik. Sie sah sich hier vor allem in der Rolle als Anwältin für die Einwohner "ihres" Stadtbezirks und hat stets versucht, für die auftretenden Probleme der Anwohner Lösungen zu finden.

Von 1990 bis 1996 war Krueger Vorsitzende des Elternbeirats "KiTa", und engagierte sich auch im Gesamtelternbeirat und der Arbeitsgemeinschaft der Gesamtelternbeiräte Baden-Württembergs für Kindertagesstätten.

Auch am Landgericht Stuttgart als Schöffin aktiv

Zeitgleich zu ihrem Engagement als Bezirksvorstehrein des Stadtbezirks Mitte war Krueger von 1997 bis 2004 am Landgericht Stuttgart als Schöffin tätig. Insgesamt acht Jahre war Andrea Krueger Bezirksvorsteherin von Stuttgart-Mitte, bevor sie 2004 zur Bezirksvorsteherin von Stuttgart-Nord gewählt wurde.

Menschen zusammenbringen und vernetzen

Ihre Schwerpunkte als Bezirksvorsteherin legte Krueger in beiden Stadtbezirken besonders auf die Familienpolitik und die Integration.

Es war ihr immer ein wichtiges Anliegen, Familien, Senioren, Kinder sowie Menschen mit und ohne Migrationshintergrund zusammenzubringen und zu vernetzen. Im Stadtbezirk Stuttgart-Mitte hat sie sich deshalb um die Förderung des Stadtteilhauses Mitte gekümmert. Im Norden lag ihr besonders das Familien- und Stadtteilzentrum am Herzen.

Die Volkshochschule voranbringen und fördern

Neben dem zeitraubenden Amt als Bezirksvorsteherin schaffte es Andrea Krueger auch, sich in Vereinen und Institutionen einzubringen. So war sie von 2008 bis 2010 Mitglied im Finanzausschuss des Vereins "volkshochschule stuttgart e.V (vhs)".

Krueger engagiert sich nach wie vor als Vereinsmitglied für die Belange der Volkshochschule.

18 Jahre als ehrenamtliche Bezirksvorsteherin tätig

Andrea Krueger war Mitglied im Vorstand der Donauschwäbischen Kulturstiftung des Landes Baden-Württemberg sowie stellvertretende Landesvorsitzende des Bundes der Vertriebenen.

Darüber hinaus ist Krueger seit 2010 Mitglied im Aufsichtsrat des Caritasverbands für Stuttgart. Nach 18-jähriger Tätigkeit als ehrenamtliche Bezirksvorsteherin hat sich Andrea Krueger für die Neuwahlen der ehrenamtlichen Bezirksvorsteher in den fünf Stuttgarter Innenstadtbezirken nicht mehr zur Verfügung gestellt. Sie wurde im Rahmen der konstituierenden Sitzung des Bezirksbeirats Nord im September 2014 aus dem Amt verabschiedet.