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Dokumentation zum ersten Regenbogenfamilientag ist erschienen

05.05.2015 Aktuelles
Unter dem Motto "Gleich und doch anders?!" sind im Juli des vergangenen Jahres zum ersten Mal Regenbogenfamilien ins Rathaus eingeladen worden.

Die Resonanz war groß: mehr als 100 Teilnehmerinnen und Teilnehmer tauschten sich zu Themen wie Kinderwunsch, Adoption, Erziehungspartnerschaft in Kindergarten und Schule, "STARKE Regenbogenfamilien" sowie Großeltern von Regenbogenfamilien aus.

Wünsche und Anregungen an die Stadtverwaltung

Die kürzlich erschienene Dokumentation fasst die Ergebnisse des Regenbogenfamilientags zusammen, gibt Einblicke in die Arbeit der Workshops und stellt die Wünsche und Anregungen übersichtlich dar.

Der Regenbogenfamilientag war eine gemeinsame Veranstaltung der Abteilung für individuelle Chancengleichheit von Frauen und Männern sowie des Lesben- und Schwulenverbandes (LSVD), Landesverband Baden-Württemberg. Die vorgetragenen Wünsche und Anregungen wurden direkt an die Stadtverwaltung gerichtet und sind von der Abteilung für individuelle Chancengleichheit von Frauen und Männern zum Teil umgesetzt worden.

Ohne Diskriminierung aufwachsen und leben

Der Termin des zweiten Regenbogenfamilientags steht bereits fest, er findet am 24. Oktober 2015 statt. An diesem Tag können die Familien im Rahmen von Themeninseln mit Ansprechpartnerinnen uns Ansprechpartnern aus der Stadtverwaltung, wie der Adoptionsstelle, dem Standesamt und dem Klinikum, ins Gespräch kommen und über ihre Erfahrungen berichten.

Constanze Körner, die Leiterin des ersten Regenbogenfamilienzentrums in Berlin, wird als Expertin darüber referieren, wie Kinder und Jugendliche in Regenbogenfamilien möglichst ohne Diskriminierungserfahrungen aufwachsen können und was die Stadtverwaltung und die Familien selbst dafür tun können.

Porträts von Kindern und Jugendlichen aus Regenbogenfamilien

Stefanie Gerlach, Münchener Autorin, hat Kinder und Jugendliche in Regenbogenfamilien befragt. Sie lässt diese in ihrem neuesten Buch zu Wort kommen und präsentiert die Porträts am Nachmittag in einer Lesung.

Die Dokumentation zum ersten Regenbogenfamilientag ist erhältlich bei der Abteilung für Chancengleichheit, Beatrice Olgun-Lichtenberg, Telefon 216-80438, E-Mail poststelle.chancengleichheit@stuttgart.de sowie als Download unter www.stuttgart.de/chancengleichheit/regenbogenfamilien