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Oberbürgermeister Fritz Kuhn gratuliert Klaus-Peter Murawski zum 65. Geburtstag

11.05.2015 Aktuelles
Oberbürgermeister Fritz Kuhn hat dem früheren Stuttgarter Bürgermeister für Allgemeine Verwaltung und Krankenhäuser, Klaus-Peter Murawski, seine persönlichen Glückwünsche und die der Landeshauptstadt zum 65. Geburtstag am 17. Mai übermittelt.

Kuhn schrieb: "Die Stadt Stuttgart hat durch Deinen Wechsel ins Staatsministerium einen hervorragenden Bürgermeister und kommunalpolitischen Experten verloren. Aber gleichzeitig haben wir auch einen kompetenten Ansprechpartner beim Land gewonnen. Gerade an dieser Schaltstelle ist es gut jemanden zu wissen, der die Bedürfnisse und Sorgen der Kommunen kennt."

Seit 2011 Staatssekretär und Chef der Staatskanzlei

Seit Mai 2011 ist Klaus-Peter Murawski Staatssekretär und Chef der Staatskanzlei im Staatsministerium Baden-Württemberg. Er vertritt den Regierungschef in Verwaltungsangelegenheiten. Unter seiner Leitung werden in der Runde der Amtschefs der Ministerien die Kabinettssitzungen vorberaten. Die Abstimmungen innerhalb des Landes und mit anderen Bundesländern gehören zu seinen Aufgaben.

1996 Wechsel an den Neckar

Klaus-Peter Murawski wurde 1950 in Erfurt geboren. 1960 floh er mit seinen Eltern aus der DDR in die Bundesrepublik. Er studierte Politologie, Soziologie, Germanistik, Geschichte und Rechtswissenschaften an der Universität Erlangen-Nürnberg. 18 Jahre lang, bis 1992, war er als Kaufmann tätig. 1978 wurde er in den Nürnberger Stadtrat gewählt, dem er bis 1981 als Fraktionsvorsitzender der FDP und ab 1981 nach seinem Wechsel zu den Grünen bis 1996 angehörte.

Ab 1984 war er Fraktionsvorsitzender der Grünen-Stadtratsfraktion. 1992 wurde Murawski zum Bürgermeister der Stadt Nürnberg mit dem Geschäftsbereich Gesundheitswesen, Krankenhäuser und Veterinärwesen gewählt. 1996 wechselte Murawski von der Pegnitz an den Neckar, um in Stuttgart am 1. Dezember Bürgermeister für Allgemeine Verwaltung zu werden.

Neuordnung für Klinikum Stuttgart

Ihm gelang es, den Gemeinderat zu überzeugen, die Zahl der Stadtbezirke beizubehalten. In allen Stadtbezirken sind Bürgerservicezentren entstanden, die die Leistungen der Verwaltung bündeln. Seit 2003 war Murawski zusätzlich zuständig für das städtische Klinikum. Sein größter Erfolg war der strukturelle Rahmenplan zur Neuordnung des Klinikums Stuttgart. 2004 wurde er für seine zweite Amtszeit wiedergewählt. Im Jahr 2007 wählte der Bundesverband der grünen Bürgermeisterinnen und Bürgermeister in Deutschland, Grünkom e.V., Murawski zum Bundesvorsitzenden. Dieses Amt hatte er bis 2011 inne.

Nach 15 Jahren als Bürgermeister für die Landeshauptstadt Stuttgart folgte Murawski nach der Landtagswahl 2011 dem Ruf von Ministerpräsident Winfried Kretschmann und wechselte im Mai ins Staatsministerium.