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Stuttgart unterstützt den Kirchentag - Ordnungsamt trifft Verkehrsregelungen

22.05.2015 Aktuelles
Vom 3. bis zum 7. Juni findet der 35. Deutsche Evangelische Kirchentag in Stuttgart statt. Wegen der erwarteten Besucherströme haben die Organisatoren ein umfassendes Verkehrskonzept entwickeln lassen.

Das städtische Amt für öffentliche Ordnung hat den Kirchentag bei der Konzepterstellung unterstützt.

Umfassende Zusammenarbeit

Dabei ging es  unter anderem darum, Umleitungsstrecken, Park- und Einfahrtskonzepte zu erarbeiten sowie die verschiedenen Verkehrsströme während der Veranstaltung zu berücksichtigen.

Die gesamte Verkehrsproblematik und -steuerung wurde von der Straßenverkehrsbehörde des Amts und der Integrierten Verkehrs- und Leitzentrale (IVLZ) in enger Zusammenarbeit mit dem Kirchentag konzipiert und geplant. Hierbei waren alle relevanten städtischen Ämter, sowie VVS, SSB und Deutsche Bahn  einbezogen.

IVLZ - Integrierte Verkehrsleitzentrale Stuttgart; Bild für StartseiteVergrößern
Verkehrskoordinierung in der Integrierten Verkehrsleitzentrale Stuttgart. Foto: Stadt Stuttgart

Koordinierungsstelle beim Ordnungsamt

Die Stadt hat bereits im Dezember 2013 eine Koordinierungsstelle für die zentralen Themen Verkehr und Sicherheit beim Ordnungsamt eingerichtet. Zu den Aufgaben gehörte auch die Prüfung der umfangreichen Antragsunterlagen für die Freiluft-Veranstaltungen sowie für die Versammlungsstätten.

Als zuständige Genehmigungsbehörde stand das Amt dem Kirchentag auch als zentraler Ansprechpartner und Koordinator innerhalb der Stadtverwaltung zur Verfügung.

Zuschuss in Höhe von 2,5 Millionen Euro

Der Gemeinderat hat dem Kirchentag 2011 einen Zuschuss in Höhe von 2,5 Millionen Euro sowie Sachleistungen beziehungsweise einen Gebührenverzicht von bis zu 711 000 Euro zugesagt. Die Mittelbewirtschaftung erfolgt ebenfalls durch das Ordnungsamt.

Von städtischer Seite aus waren an der Vorbereitung des Kirchentags außerdem die Ämter Liegenschaften und Wohnen, Umweltschutz, Schulverwaltung, Sport und Bewegung, Gesundheit, Stadtplanung und -erneuerung, Baurecht, Tiefbau, Garten, Friedhof und Forst, Protokoll, Empfänge und Ehrungen sowie die Branddirektion und der Eigenbetrieb Abfallwirtschaft beteiligt.

Verkehrsregelungen in der Innenstadt

Der Kirchentag wird am Mittwoch, 3. Juni, mit drei Gottesdiensten auf Schlossplatz, Rotebühlplatz und Marktplatz eröffnet. Anschließend beginnt das Straßenfest "Abend der Begegnung" in der Innenstadt, zu dem 250 000 Besucher erwartet werden.

Daher werden bereits am Dienstag, 2. Juni, ab 17 Uhr die Fritz-Elsas-Straße in Fahrtrichtung Rotebühlstraße und die Theodor-Heuss-Straße in Fahrtrichtung Paulinenstraße für den Aufbau der Bühne auf dem Rotebühlplatz gesperrt. Die übrigen Straßenzüge, einschließlich der Theodor-Heuss-Straße B27 und B27a, werden von Mittwoch, 3. Juni, 12 Uhr, bis Donnerstag, 4. Juni, 1 Uhr gesperrt. Die Umleitungsrouten sind ausgeschildert. An den Zufahrten der Parkhäuser wird darüber informiert, ob diese nur eingeschränkt erreichbar sind.

Wegen des Aufbaus der Infrastruktur der Diakonie im Leonhardsviertel werden dort Straßenzüge zwischen dem 2. Juni, 7 Uhr, und Sonntag, 7. Juni, 22 Uhr für den Verkehr gesperrt werden. Die Parkhäuser südlich der Konrad-Adenauer-Straße können jedoch über den gesamten Veranstaltungszeitraum angefahren werden. Weitere Verkehrseinschränkungen sind vom 4. bis 5. Juni in der Innenstadt nicht zu erwarten.

Am Samstag, 6. Juni, zieht die Diakonieparade ab 14 Uhr von der Lautenschlager- über die Bolz- und Königstraße, Planie, Münz-, Markt- und Eberhardstraße zum Wilhelmsplatz. Die Aufstellung des Zuges beginnt um 12 Uhr in der Lautenschlagerstraße. Während dieser Zeit kann es in der Innenstadt und bei der An- und Abfahrt von Parkhäusern im Bereich Stephan-/Bolzstraße, Dorotheen-,  Eich- und Steinstraße zu Beeinträchtigungen kommen.

Umleitungsstrecken Kirchentag am 3. Juni 2015Vergrößern
Umleitungsstrecken Kirchentag am 3. Juni Grafik: Stadt Stuttgart
Kirchentag Diakonie-ParadeVergrößern
Streckenführung Diakonie-Parade am 6. Juni Grafik: Stadt Stuttgart

NeckarPark

Ein weiterer Veranstaltungsschwerpunkt ist der NeckarPark. Daher wird die Mercedesstraße zwischen Tal- und Mercedes-Jellinek-Straße von Mittwoch, 3. Juni, 7 Uhr, bis Sonntag, 7. Juni, 14 Uhr, für den Verkehr gesperrt.

Am Donnerstag- und Freitagabend findet jeweils ein Konzert auf dem Cannstatter Wasen statt. Zur Bewältigung der Besucherströme und Sicherstellung der Entfluchtung muss daher die Mercedesstraße zusätzlich zwischen König-Karl- und Talstraße sowie die Talstraße ab der Gaisburger Brücke ab zirka 18 Uhr für den Verkehr gesperrt werden.

Am Sonntag, 7. Juni, findet ab 10 Uhr der Schlussgottesdienst auf dem Cannstatter Wasen statt. Dafür werden bis zu 600 Reisebusse erwartet, die auch geparkt werden müssen. Aus diesem Grund wird es zwischen 7 und 14 Uhr umfassende Sperrungen im Bereich des NeckarParks geben.

Öffentliche Verkehrsmittel nutzen

Den Besuchern wird an allen Tagen empfohlen, öffentliche Verkehrsmittel zu nützen. Die Kombi-Eintrittskarte für den Kirchentag dient gleichzeitig als Fahrkarte. Die SSB hat die Sonderlinie U 11 zwischen den Haltestellen Hauptbahnhof und NeckarPark eingerichtet und hält für ihre Stadtbahnlinien weitgehend einen 10-Minuten-Takt, für ihre Busse einen 15-Minuten-Takt in der Innenstadt ein. Und an den S-Bahnhaltestellen zwischen Schwabstraße und Hauptbahnhof wird alle 2,5 Minuten eine S-Bahn fahren.

Auf der Straße muss dagegen insbesondere am Mittwoch, 3. Juni, in der Innenstadt - durch die Sperrung der Bundesstraßen B27 und B27a im Bereich der Theodor-Heuss-Straße - mit Verkehrsbehinderungen gerechnet werden.

Nur wenige Parkplätze im NeckarPark

Für die Veranstaltungen im NeckarPark stehen - auch aufgrund der verschiedenen Sperrungen - nur wenige Parkplätze zur Verfügung. Daher sollte immer das Leitsystem NeckarPark beachtet werden. Auch über den Verkehrsfunk ergehen entsprechende Hinweise und kirchentagsbezogene Durchsagen.


Die Stadt bittet die Anwohner und Anlieger der gesperrten Straßenabschnitte um Verständnis für die Beeinträchtigungen. Anwohner, die ihr Fahrzeug während der entsprechenden Veranstaltung benötigen, sollten rechtzeitig umparken.