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OB Kuhn: "Medien- und Meinungsvielfalt sichern"

15.06.2015 Aktuelles
Oberbürgermeister Fritz Kuhn hat sich in Gesprächen mit Dr. Richard Rebmann, Vorsitzender der Geschäftsführung der Südwestdeutschen Medienholding GmbH, und den Chefredakteuren von Stuttgarter Zeitung und Stuttgarter Nachrichten, Joachim Dorfs und Dr. Christoph Reisinger, über die Pläne für eine Gemeinschaftsredaktion der beiden Blätter informieren lassen.

Kuhn erklärte am Montag, 15. Juni: "Die Entwicklungen bei der Stuttgarter Zeitung und den Stuttgarter Nachrichten verfolge ich mit besonderem Interesse. Als Oberbürgermeister kann ich nicht Entscheidungen von Unternehmen über ihre Strukturen und Produkte ändern. Im Falle eines Verlags ist aber ein anderer Aspekt wichtig: Zeitungen stellen Öffentlichkeit her."

In einer Großstadt wie Stuttgart, Zentrum einer Region mit rund 2,7 Millionen Einwohnern, seien Meinungsvielfalt und die Vielfalt in der Unterschiedlichkeit von Berichterstattung von besonderer Bedeutung - egal, ob es um die Kommunalpolitik, um die lokale Wirtschaft und Kultur, das gesellschaftliche Miteinander oder um das Lebensgefühl in der Stadt gehe. Der OB: "Zeitungen sind dabei prägend. Meine Sorge, wie die vieler Bürgerinnen und Bürger, ist, dass die Vielfalt auf dem Stuttgarter Zeitungsmarkt verlorengehen könnte, selbst wenn die beiden Zeitungen als eigene Titel erhalten bleiben."

Kuhn wandte sich direkt an die Verantwortlichen: "Ich möchte Sie daher ausdrücklich bitten und auffordern: Sichern Sie auch in Zukunft die Medien- und Meinungsvielfalt, gerade mit Blick auf die lokale Berichterstattung."

Zeitungstitel in StuttgartVergrößern
OB Kuhn äußert sich zu den Plänen für eine Gemeinschaftsredaktion von Stuttgarter Zeitung und Stuttgarter Nachrichten. Foto: Bretz, Stadt Stuttgart