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Die spektakuläre Entwicklung der Tunnel im 19. Jahrhundert

17.06.2015 Aktuelles
"Vom Weg unter der Themse zur Durchbohrung der Alpen - Die spektakuläre Entwicklung der Tunnel im 19. Jahrhundert", lautet das Thema eines Vortrags von Prof. Dipl.-Ing. Hartwig Beiche am Mittwoch, 24. Juni, um 18.30 Uhr Stadtarchiv Stuttgart, Bellingweg 21, anlässlich des 150. Todestags von Carl von Etzel. Prof.

Beiche war Technischer Referent und Leiter des Tiefbauamtes der Landeshauptstadt und ist Honorarprofessor an der Universität Stuttgart und der Hochschule Biberach.

Höhepunkt war die Überwindung der Alpen

Der Vortrag behandelt die Entwicklung des Tunnelbaus im 19. Jahrhundert, die von Carl von Etzel wesentlich mitgeprägt wurde. Der Einsatz von Bohrmaschinen, Druckluft und Dynamit ermöglichte es, Tunnel schneller und in größerer Länge zu bauen.

Höhepunkt war die Überwindung der Alpen durch Tunnel. Die Gesellschaft nahm an dem technischen Fortschritt regen Anteil, und in der Literatur wurden die Tunnel zu beliebten Schauplätzen.

Außergewöhnliche Bauwerke der württembergischen Eisenbahn

Carl von Etzel lebte von 1812 bis 1865 und war einer der größten Eisenbahningenieure seiner Zeit. Auf seiner Arbeit gründen sich die erfolgreichen Anfänge der württembergischen Eisenbahn mit außergewöhnlichen Bauwerken wie dem Rosensteintunnel, der Geislinger Steige und dem Enztalviadukt bei Bietigheim. Nach erfolgreichen Jahren in der Schweiz plante er in Wien die Bahn über den Brenner.  

Das Grußwort spricht Dr. Karin Moser von Filseck, Ur-Ur-Ur-Enkelin von Carl von Etzel. Sie ist wissenschaftliche Mitarbeiterin in der Stabsstelle für Internationale Forschungskooperationen und Forschungsstrategien der Eberhard Karls Universität Tübingen.