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OB Kuhn: "Freiwerdende Gleisflächen keine Wiese für Heuschrecken"; Stadt entscheidet und nicht Investoren

22.06.2015 Aktuelles
Oberbürgermeister Fritz Kuhn reagiert am 22. Juni auf die ARD-Sendung "Tatort - Der Inder" mit den Worten: "Man darf die Fiktion des Krimis nicht mit der Wirklichkeit verwechseln.

Aber der Film hinterlässt bei vielen Zuschauern den Eindruck, dass finanzstarke und korrupte Investoren in Stuttgart den Immobilienmarkt bestimmen. Das stimmt so nicht."

Kuhn betonte, es gebe - entgegen der Darstellung im "Tatort" - noch keinen Bebauungsplan für die Gleisflächen, die durch das Bahnprojekt Stuttgart 21 freiwerden. "Die Bürger und der Gemeinderat entscheiden, wie und was dort künftig gebaut werden kann. Das wird keine Wiese für Heuschrecken." Die von ihm jetzt gestartete informelle Bürgerbeteiligung sei ein offener Prozess, der Ideen und Szenarien für den weiteren Planungsprozess sammle.

Kuhn weiter: "Außerdem habe ich als OB ein Verfahren auf den Weg gebracht, mit dem wir uns Entscheidungsspielraum zurückholen, der vorher zumeist den Investoren oblag. Durch die Konzeptvergabe entscheidet nun nicht der Preis beim Verkauf von städtischen Grundstücken, sondern das beste inhaltliche Konzept. Damit erfülle ich mein Wahlversprechen: 'Für Stuttgart bauen - nicht für Investoren'."