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"Hiroshima und Nagasaki mahnen - Erinnern allein reicht nicht"

01.07.2015 Aktuelles
Der Bürgermeister für allgemeine Verwaltung und Krankenhäuser, Werner Wölfle, sowie Dr. Helmut Lohrer, Vorstandsmitglied der Organisation Ärzte zur Verhütung des Atomkriegs (IPPNW), eröffnen am Mittwoch, 8. Juli, um 11.45 Uhr im Großen Sitzungssaal des Rathauses die Ausstellung "Hiroshima und Nagasaki mahnen - Erinnern allein reicht nicht".

Die Ausstellung dauert bis Freitag, 11. September. Sie erinnert an den Atombombenabwurf auf Hiroshima und Nagasaki vor 70 Jahren sowie an die "Hibakusha", die Überlebenden der Atomkatastrophe.

Androhung und Einsatz von Atomwaffen völkerrechtswidrig

Zudem werden die Zusammenhänge von ziviler und militärischer Atomindustrie gezeigt und über die gesundheitlichen Gefahren aufgeklärt.

Die Landeshauptstadt ist Mitglied bei "Mayors for Peace", übersetzt: "Bürgermeister für den Frieden", einem Netzwerk in 160 Ländern mit mehr als 6600 Mitgliedsstädten.

Am 8. Juli erinnern die "Mayors for Peace" mit ihrem Flaggentag daran, dass der Internationale Gerichtshof 1996 in einem Rechtsgutachten die Androhung sowie den Einsatz von Atomwaffen grundsätzlich als völkerrechtswidrig eingestuft und festgestellt hat, das die Verpflichtung bestehe, über deren Abrüstung ernsthaft zu verhandeln.

Ausstellung, Film und Gespräch mit Inge Jens

Am Abend des 8. Juli findet ab 19 Uhr im Kleinen Sitzungssaal des Rathauses ein Fachgespräch mit Dr. Helmut Lohrer statt, das von örtlichen Friedensgruppen organisiert wird.

Am Donnerstag, 10. September, ist um 12 Uhr im Kleinen Sitzungssaal die Abschlussveranstaltung der Ausstellung mit dem Film "Unser Mut wird langen - nicht nur in Mutlangen". Anschließend gibt es ein Gespräch mit der Zeitzeugin mit Inge Jens.