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Tourismusjahr 2014 war für Stuttgart das erfolgreichste in der Nachkriegszeit

08.07.2015 Wirtschaft
Das Tourismusjahr 2014 war für Stuttgart das erfolgreichste in der Nachkriegszeit. Dies zeigt eine Untersuchung, die im neuen Monatsheft Nr. 5 des Statistischen Amtes dokumentiert ist.

Auf der Basis der Übernachtungsstatistik des zurückliegenden Jahres wurden die Struktur und Entwicklung des Stuttgarter Übernachtungsgewerbes hinsichtlich der Übernachtungen als auch der Gästenachfrage offengelegt.

Viele Hotels in der Innenstadt und auf den Fildern

Dabei sind auch die Betriebsstandorte des Beherbergungsgewerbes einer näheren Betrachtung unterzogen worden. Danach sind annähernd 30 Prozent des Übernachtungsvolumens allein im Stadtbezirk Mitte konzentriert.

Der touristische Schwerpunkt mit seinen Hotelstandorten liegt in der Innenstadt und auf den Fildern in Messe- und Flughafennähe. Wichtige Übernachtungsstandorte sind weiterhin die Stadtbezirke Bad Cannstatt, Feuerbach und Zuffenhausen.

Starker Anstieg der Übernachtunszahlen in Bad Cannstatt

Rückblickend auf die letzten zehn Jahre zeigt sich, dass das Übernachtungsangebot und noch mehr die Übernachtungszahlen am stärksten in Bad Cannstatt gestiegen sind.

Vergleichsweise wenig zusätzliche Kapazitäten sind in den Neckarvororten und im Bereich um Vaihingen und Möhringen entstanden.

Konjunktur im Ausland beinflusst Reiseverhalten

Der zweite Beitrag im aktuellen Monatsheft befasst sich mit der Fragestellung, ob konjunkturelle Einflüsse sich in der Beherbergungsstatistik Stuttgarts widerspiegeln.

Die Untersuchung weist nach, dass insbesondere Übernachtungen von Gästen aus dem Ausland konjunkturellen Einflüssen unterliegen, da es sich dabei meist um Geschäftsreisende handelt. Ausnahmen sind nur die Übernachtungen von Gästen aus den USA und der Schweiz, die keine konjunkturelle Abhängigkeit erkennen lassen.

Das Monatsheft Nr. 5/2015 ist beim Statistischen Amt, Eberhardstraße 39, Telefon 216-98587, Fax 216-98570, E-Mail komunis@stuttgart.de sowie unter www.stuttgart.de/statistik-infosystem erhältlich. Es kostet vier Euro.