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Bürgerbeteiligungsprozess im Fasanenhof

24.07.2015 Stadtplanung
Im Bereich des Ehrlichwegs im Stadtteil Fasanenhof sind nach Meinung der Stadtplanung Entwicklungspotenziale für eine umsichtige ergänzende Bebauung vorhanden.

Doch welche Dichte ist dort möglich und vertretbar? Was soll bei der Planung beachtet werden? Diese Fragen sollen Bürgerinnen und Bürger des Fasanenhofs gemeinsam mit den Wohnungsbaugenossenschaften und dem Amt für Stadtplanung und Stadterneuerung im Rahmen einer Bürgerbeteiligung diskutieren. Der Dialog wird eröffnet mit einer Informationsveranstaltung der Baugenossenschaften für ihre Mieter.

Die Auftaktveranstaltung findet am Dienstag, 13. Oktober, von 18.30 bis 20.30 Uhr statt, die Erste Planungswerkstatt folgt am Samstag, 17. Oktober, von 10 bis 17 Uhr, die Zweite Planungswerkstatt am Donnerstag, 12. November, von 17 bis 21 Uhr. Die Veranstaltungen finden statt im Gemeindesaal der Evangelischen Kirche im Bonhoefferweg 14. Zu den Beteiligungsterminen sind alle Bewohnerinnen und Bewohner des Fasanenhofs herzlich eingeladen.

Nach Abschluss des Beteiligungsprozesses soll es ein städtebauliches Wettbewerbsverfahren geben, in welchem ein Auslobungstext die planerischen Aufgaben und Rahmenbedingungen beschreibt. Zudem sollen darin das Meinungsbild sowie die erarbeiteten Empfehlungen der Quartiersbewohnerinnen und -bewohner einfließen.

Wieviel Wohndichte ist vertretbar?

Fünf Baugenossenschaften haben bereits für die eigenen Flächen erste Planungsideen für eine ergänzende Bebauung entwickelt. Auch eine städtische Fläche, die ehemaligen Außenstelle der Fasanenhofschule, kann für eine Bebauung herangezogen werden.

Weil Stuttgart als Wohnstandort attraktiver denn je ist, ist der Wohnraum knapp. Die Landeshauptstadt sieht sich aus diesem Grund gefordert, im ganzen Stadtgebiet zusätzlichen Wohnraum zu schaffen. Dabei soll für jedes Quartier ein angemessenes und vertretbares Maß der Wohndichte gefunden werden, weshalb unter anderem ein Konzept für die Gesamtstadt erarbeitet wird.

Die Büros "südlicht" und "GRiPS" wurden beauftragt, den Dialogprozess vorzubereiten und zu moderieren. Beide Büros sind auf Moderationen bei Bürgerbeteiligungen in Planungsverfahren spezialisiert.

Informationen zu den Veranstaltungen und zur Anmeldung werden nach den Sommerferien bekannt gegeben. An einer Beteiligung Interessierte können sich bereits jetzt an das Büro "GRiPS" unter der Telefonnummer 07243/719455 sowie ute.kinn@grips-ettlingen.de wenden.