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Spielerische Umwelterziehung an Stuttgarter Grundschulen

24.07.2015 Umwelt

Das Amt für Umweltschutz hat in diesem Jahr wieder Umwelttheater-Aufführungen an Stuttgarter Grundschulen und Kindertagesstätten angeboten. Umwelterziehung zur Abfallvermeidung wird dabei auf spannende Weise vermittelt und besonders anschaulich gemacht.


Erstmals gastierte im Mai das Galli Theater Wiesbaden eine Woche lang an fünf Grundschulen mit dem Stück "Der Müllvollberg".

Ritter und Burgfräulein achten auf Natur und Umwelt

Insgesamt haben etwa 820 Schüler die Aufführungen besucht. In dem Theaterstück geht es um die Erde als "Person", die die immer größeren Mengen Müll nicht mehr "kauen und verdauen" kann. Die beiden Helden der Geschichte sind Herbie und Dorofee, die das Problem gemeinsam mit den Kindern lösen.

Sie helfen, indem sie den Müll trennen oder gar vermeiden. Zur Belohnung werden die Jungen anschließend zum Ritter geschlagen und die Mädchen zum Burgfräulein ernannt. Lehrer und Schulleiter zeigten sich sehr zufrieden mit der begeisternden und für Kinder gut geeigneten Sprache der Schauspieler.

Großes Interesse der Grundschulen

Eine zweite Theaterwoche, ebenfalls zum Thema Abfall, fand im Juni mit dem Umwelt-Puppentheater Andreas Knab und dem Stück "Hugos Plan" an weiteren fünf Grundschulen statt.

Bei den 15 Aufführungen waren insgesamt 890 Schüler der ersten bis dritten Klasse zu Gast. "Ich freue mich sehr über das große Interesse der Grundschulen an diesem Thema", so der Leiter des Amts für Umweltschutz, Dr. Hans-Wolf Zirkwitz.

Kinder für das Thema Abfall sensibilisieren

Darüber hinaus fanden in mehreren Kindertagesstätten 14 Aufführungen des Umwelt-Puppentheaters "Hugos Lebensraum" statt, um Kinder bereits im Vorschulalter für das Thema Abfall zu sensibilisieren. Das Theaterstück thematisiert die Gefahren, die Tieren im Wald durch achtlos weggeworfenen Müll drohen. Rund 660 Kinder halfen mit, das Problem gemeinsam zu lösen.

Aufgrund der guten Resonanz will das Amt für Umweltschutz die Umwelterziehung durch Theaterstücke an Grundschulen und Kindertagesstätten auch im kommenden Jahr fortsetzen.