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Neue Sporthalle auf der Waldau: Preisgericht entscheidet sich für Stuttgarter Architekturbüro

16.09.2015 Stadtplanung
Die Waldau erhält eine neue Sporthalle. Nutzer werden die Vereine und die Waldschule Degerloch sein. Als Standort ist der Tennenplatz der TSG Stuttgart vorgesehen.

Der Gemeinderat hat im Januar dieses Jahres für den Bau der Halle 9,23 Millionen Euro als Rahmen genehmigt.

Der Architektenwettbewerb zum Bau der Halle ist nun entschieden: Das Preisgericht hat einstimmig empfohlen, das Stuttgarter Büro Glück + Partner GmbH mit Glück Landschaftsarchitektur mit der weiteren Planung zu beauftragen. Die Bürgermeisterin für Kultur, Bildung und Sport, Dr. Susanne Eisenmann und der Leiter des Hochbauamts, Ulrich Klenk stellten den Entwurf am 16. September vor.

Neue Sporthalle Auf der Waldau: Preisgericht entscheidet sich für Stuttgarter ArchitekturbüroEin wichtiger Baustein für die Waldau. Foto: Stadt Stuttgart / Beutel

Meilenstein für die Waldau

Bürgermeisterin Dr. Eisenmann: "Der Entwurf hat uns rundweg überzeugt. Die Sporthalle wird ein neuer Anziehungspunkt auf der Waldau." Die Entscheidung sei ein Meilenstein für die weitere Entwicklung des Sport- und Naherholungsgebietes.

"In der 'Planungswerkstatt' haben wir mit den Bürgern die neue Sporthalle als zentrales Element der Weiterentwicklung herausgearbeitet. Der Entwurf von Glück + Partner weist uns den weiteren Weg", so die Bürgermeisterin.

"Klare Architektur"

Das Preisgericht, unter Vorsitz von Prof. Jörg Aldinger, würdigte in seiner Entscheidung die "klare Architektur, die sehr gut die vielfältige Umgebung aufnimmt. Mit einem ruhigen, nahezu quadratischen Baukörper, der alle Funktionen unter einem großen Dach zusammenfasst, gelang dies den Verfassern am besten", erläuterte Amtsleiter Klenk.

Der Haupteingang liegt Richtung Georgiiweg. Der dort angeordnete Multifunktionsraum und die Indoorbewegungslandschaft mit großflächigen Verglasungen bieten vielfältige Blickbeziehungen vom Georgiiweg. "Die Verglasung ermöglicht einen positiven Dialog zwischen Architektur und öffentlichem Raum", so Klenk weiter. Das Preisgericht würdigte zudem das terrassierte Vorfeld zwischen EISWELT / Waldschule und neuer Halle sowie die Vernetzung mit den Wegen.

Der aktuelle Doppelhaushalt sieht für die Planung des Projekt 570.000 Euro vor. Zusätzlich zur Halle soll ein Action-Platz gebaut werden, dessen innovative Sport- und Bewegungsmöglichkeiten Allen offen stehen sollen. Die Kosten dafür sind noch zu ermitteln. Die Halle und der Action-Platz sollen in den Jahren 2017/2018 gebaut werden. Der Gemeinderat muss allerdings noch zustimmen und die Gelder bewilligen. Die Stadt kann das Vorhaben vom Land bezuschussen lassen.

Das Preisgericht hat in seiner Sitzung am 14. September weitere Preise vergeben:

2. Preis, Ackermann + Raff Architekten mit Planstatt Senner Landschaftsarchitekten