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Studie zu Lebensqualität und Sicherheit in Stuttgart

23.10.2015 Aktuelles
Sicherheit und Schutz vor Kriminalität sind zentrale Bestandteile der Lebensqualität von Stadtbewohnerinnen und Stadtbewohnern. Wie es um die Sicherheit in Stuttgart und Wuppertal bestellt ist und welchen Verbesserungsbedarf die Bürgerinnen und Bürger sehen, das wollen jetzt Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Eberhard Karls Universität Tübingen und der Bergischen Universität Wuppertal mit ihrem Forschungsprojekt "VERSS" erkunden.

Die Stadt Stuttgart unterstützt das Forschungsvorhaben und wird am Ende von den Ergebnissen profitieren. Martin Schairer, Bürgermeister für Recht, Sicherheit und Ordnung, erklärt dazu: "Die Studie soll als Entscheidungsgrundlage für die zukünftige Organisation der städtischen Verwaltung dienen und deutschlandweit Anstöße für die Gewährleistung von Sicherheit in Städten geben."

In den kommenden Wochen werden zufällig ausgewählte Bürgerinnen und Bürger angeschrieben und gebeten, an einer Umfrage teilzunehmen. "Uns interessiert, was die Menschen rund um das Thema Sicherheit bewegt. Die Daten der polizeilichen Kriminalstatistik helfen uns hier nicht weiter, weil nur die Stuttgarterinnen und Stuttgarter selbst sagen können, wie sicher sie sich in ihrer Stadt fühlen", sagt Professor Dr. Rita Haverkamp, Inhaberin der Stiftungsprofessur für Kriminalprävention und Risikomanagement an der Universität Tübingen.

Um Sicherheit und Lebensqualität für alle Stadtbewohner gleichermaßen zu gewährleisten, ist eine durchdachte Stadtplanung unabdingbar. Diese Planung muss an die tatsächlichen Bedürfnisse der Stadtbewohner angepasst, die Bürgerinnen und Bürger müssen nach ihren Sorgen und Wünschen gefragt werden. In einem per Post verschickten Fragebogen können zufällig ausgewählte Stuttgarter über ihre Erfahrungen aus dem städtischen Leben berichten. "Wir würden uns über die Teilnahme möglichst aller ausgewählten Personen freuen. Denn nur so können wir ein wirklichkeitsnahes Gesamtbild von den Einschätzungen zur Sicherheit gewinnen", sagt Haverkamp. Die Anonymität der Umfrageteilnehmer bleibt gewahrt.