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Deutsche Hersteller haben die Nase vorn

11.11.2015 Wirtschaft
78 Prozent der 289.095 in der Landeshauptstadt zugelassenen Pkw sind von einem deutschen Autobauer hergestellt.

 Dies hat das Statistische Amt ermittelt und legt im neuen Monatsheft Nummer 10 eine umfassende Analyse des Pkw-Bestandes sowie aller anderen Kraftfahrzeuge in Stuttgart vor, die im Jahr 2014 angemeldet waren. Dargestellt wird die Entwicklung der Pkw-Bestände nach Jahren, innerhalb der Stadtbezirke und Stadtteile, nach Fahrzeugtypen und Automarken sowie nach dem Alter des Halters. Unterschieden wird auch nach Privat- und Geschäftswagen.

Die meisten Pkw gibt es mit 28.464 im Stadtbezirk Möhringen. Jeder vierte Stuttgarter Pkw gehört zur Kompakt-Klasse. Fahrzeuge der Daimler AG sind in sechs von
13 Segmenten am häufigsten vertreten. Das Durchschnittsalter der Privat-Pkw ist auf siebeneinhalb Jahre gestiegen. 28 Prozent der Privat-Pkw, aber 64 Prozent der Geschäftswagen fahren mit Dieselantrieb.

Das aktuelle Monatsheft listet auch die Pkw-Bestände nach Baujahr auf, differenziert zwischen Benzin-, Diesel- und Elektroantrieb sowie nach Schadstoffklassen. Für umweltpolitische Aspekte ist diese Unterscheidung insbesondere auch für künftige Entwicklungen von Bedeutung.

Ein weiterer Beitrag in dem Monatsheft fasst die Auswertung der Bürgerumfragen seit 1995 zusammen. Danach belegen aus der Sicht der Stuttgarter und Stuttgarterinnen bei den sechs größten Stadtproblemen die zu hohen Mietpreise den ersten Platz, gefolgt von dem zu hohen Verkehrsaufkommen.  

Das Heft enthält zudem einen Kurzbericht zur Entwicklung der Zahl der Leistungsempfänger nach dem Asylbewerberleistungsgesetz sowie die entsprechende Entwicklung der Bruttoausgaben bis Ende 2014.

Das Monatsheft Nr. 10/2015 ist beim Statistischen Amt, Eberhardstraße 39, Telefon 216-98587, Fax 216-98570, E-Mail komunis@stuttgart.de sowie unter
www.stuttgart.de/statistik-infosystem erhältlich. Es kostet vier Euro.