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OB Fritz Kuhn zeichnet Heslacher Grundschüler für Klimaprojekt aus

30.11.2015 Umwelt

Ehrung für kleine Klimahelden: Oberbürgermeister Fritz Kuhn hat am Montag, 30. November, 45 Schülerinnen und Schüler der Lerchenrainschule in Stuttgart-Süd für ihren Beitrag zum Klimaschutz ausgezeichnet. Die Schüler haben am städtischen Klimaschutzprojekt "Ich bin ein Klimaheld: Wer geht - bewegt!" teilgenommen.


"Es ist toll, wie ihr euch für das Projekt engagiert habt. Es ist wichtig, dass wir uns auf allen Ebenen für unsere Umwelt einsetzen, ob nun beim Klimagipfel in Paris oder hier in Stuttgart. Wir müssen gemeinsam schauen, dass wir umweltbewusst leben und vernünftig mit den Ressourcen umgehen, die wir haben", so OB Kuhn zu den Schülern.

In den vergangenen Monaten haben insgesamt 332 Stuttgarter Grundschüler am Klimahelden-Projekt mitgewirkt. Neben der Lerchenrainschule waren auch die Wolfbuschschule, die Reisachschule und Hohewartschule beteiligt. Mit Hilfe von Experimenten haben die Schüler gelernt, was Klimawandel bedeutet und wie Klima- und Umweltschutz im Alltag umgesetzt werden können. Die Botschaft lautete: "Klimaschutz fängt bei mir an! Gemeinsam können wir viel erreichen!"

So haben die Kinder beispielsweise "Laufpunkte" gesammelt, indem sie Wegstrecken zu Fuß anstatt mit dem Auto bewältigt haben. Auf diese Weise sollte das Verkehrsaufkommen im Schulumfeld reduziert und das Umweltbewusstsein der Kinder gestärkt werden. Auch für die kindliche Entwicklung ist der Schulweg zu Fuß von Bedeutung: Die Kinder bewegen sich mehr und pflegen durch den gemeinsamen Gang zur Schule auch die sozialen Kontakte untereinander.

Mit einem Familienvertrag, in dem Klimaschutzmaßnahmen für den Alltag festgelegt wurden, wurden auch die Eltern in die Aktion eingebunden. Sie verpflichten sich darin, umweltfreundlich unterwegs zu sein, regionale Produkte zu kaufen oder Energie zu sparen.

Das Projekt "Ich bin ein Klimaheld: Wer geht - bewegt!" wird von der Mobilitätsberatung des Amts für Umweltschutz der Stadt Stuttgart organisiert. Entwickelt hat es Stephanie Esch vom Büro Raumstadt Architektur.