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Aktivhaus B10 soll Innovationen fördern

22.12.2015 Wirtschaft
Die Wirtschaftsförderung der Landeshauptstadt Stuttgart und Architekt Professor Werner Sobek wollen das Aktivhaus B10 ab dem 1. Januar für Startups öffnen und ihnen ein "Innovation Lab" bieten.

Im Rahmen einer "Weißenhof Talk" genannten Gesprächsreihe sollen zunächst junge Startup-Unternehmer mit Vertretern der Stadt und der Hochschulen darüber diskutieren, wie Innovationen und ein "out of the box"-Denken in Stuttgart weiter gefördert werden können.

Workshops und Seminare im Aktivhaus B10

Ergänzt werden soll diese Reihe durch eine Online-Plattform. Darüber hinaus ist geplant, das Gebäude punktuell innovativen Stuttgarter Startups für Workshops und Seminare zur Verfügung zu stellen.

Ines Aufrecht: Kreative Projekte und spannende Ideen

Die Leiterin der Wirtschaftsförderung, Ines Aufrecht, begrüßt diese Initiative ausdrücklich:

"Innovationen bilden die entscheidende Grundlage für Wachstum und Beschäftigung. Eine hohe Innovationskraft ist zudem eine maßgebliche Voraussetzung für erfolgreiche Existenzgründungen. Ich freue mich daher sehr, dass mit dem B10 ein Raum auf Zeit entsteht, in dem sich Stuttgarter Startups austauschen, inspirieren, informieren und vernetzen können. Denn genau in solchen Räumen können kreative Ideen und spannende Projekte gedeihen, die die Innovationskraft unseres Wirtschaftsstandorts nachhaltig stärken."

Werner Sobek: Schwäbischer Wille zur Perfektion

Für Professor Sobek ist dieses Zusammenwirken unterschiedlicher Kompetenzen typisch für Stuttgart:

"Die Innovationen unserer High-Tech-Region basieren auf herausragendem Engineering, dem schwäbischen Willen zur Perfektion und einer hohen Kompetenz in der Gestaltung unserer Produkte. Diesen Erfindergeist gilt es zu stärken und zu fördern."

Aktivhaus als Experimentalplattform

Das Aktivhaus B10 wurde von Professor Sobek entworfen und 2014 mit Unterstützung der städtischen Wirtschaftsförderung in der Stuttgarter Weißenhofsiedlung eröffnet. Es dient als Experimentalplattform zur Erforschung neuer Materialien und neuer Energiekonzepte.

Im Blickpunkt steht dabei nicht allein das Gebäude. Betrachtet werden auch Fragen der Mobilität, zum Haus gehören unter anderem zwei Elektrofahrzeuge, und der Vernetzung im Quartier. Das weltweite Interesse ist nach wie vor ungebrochen groß, steht B10 doch wie wenige andere Projekte für einen disziplinübergreifenden Innovationsprozess.

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