Presse
  •  

Bäderbetriebe Stuttgart blicken gemeinsam mit der Hochschule für Wirtschaft und Umwelt in die Zukunft

26.01.2016 Aktuelles
Der Studiengang Gesundheits- und Tourismusmanagement an der Hochschule für Wirtschaft und Umwelt Nürtingen-Geislingen hat am Dienstag, 26. Januar, im Thouret-Saal des kleinen Kursaals, Stuttgart-Bad Cannstatt, Königsplatz 1, das Studienprojekt "Auswirkungen der demografischen Entwicklung auf das Angebotsportfolio in den Mineralbädern der Bäderbetriebe Stuttgart" präsentiert.

Die Hochschule führte im Wintersemester 2015/2016 in Kooperation mit den Bäderbetrieben Stuttgart dieses Studienprojekt durch.

Anke Senne: Demographischer Wandel erfordert auch Mut

Unter der Leitung von Prof. Dr. Dennis Hürten erforschten die Studierenden mit Hilfe wissenschaftlicher Methoden das Umfeld der Mineralbäder.

Die Geschäftsführerin der Bäderbetriebe Stuttgart, Anke Senne, sagte:

"Demographischer Wandel erfordert auch Mut für gewisse Weichenstellungen im Unternehmen. Die Bäderbetriebe haben schon immer mutig in die Zukunft geschaut. Die Zusammenarbeit mit der Hochschule konnten wir in den vergangenen Jahren zunehmend intensivieren, und so freue ich mich sehr, dass wir für Prof. Dr. Hürten und seine Studenten als Studienobjekt zur Verfügung stehen konnten."

Rund 300 Besucherinnen und Besucher befragt

Die Kernfrage des Projekts war: Wie können vor dem Hintergrund des demografischen Wandels neue Kunden gewonnen und Stammgäste gebunden werden? Zur Beantwortung befragten die Studierenden rund 300 Besucher der Mineralbäder "DAS LEUZE", Cannstatt und Berg und analysierten Betriebskennziffern sowie demografische Daten. Die Ergebnisse zeigen, dass es einen starken Wettbewerb in der Region gibt und sich die Vorlieben im Freizeitbereich schnell wandeln.

Impulse für weitere Unternehmensausrichtung

Die Altersgruppe "65 plus" wächst stetig. Menschen dieses Alters haben mehr Freizeit und investieren mehr Geld in die Gesundheit als junge Menschen. Zudem zeigte sich, dass Schwimmen zu einer der fünf beliebtesten Sportarten zählt.

Die Besucherbefragung ist zwar auf Grund der zu geringen Stichprobengröße und der willkürlichen Auswahl der Befragten nicht repräsentativ, die gewonnenen Erkenntnisse können dennoch Impulse für die weitere Unternehmensausrichtung der Bäder setzen.