Presse
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Leben im Müll - Perspektiven der Kinder in Kairos Müllsiedlungen

18.02.2016 Internationales
Die Stadt Stuttgart und der deutsch-ägyptische Kulturverein Yalla veranstalten im Rahmen der UNICEF Städtepartnerschaft Stuttgart am Dienstag, 23. Februar, 18 Uhr im Rathaus Stuttgart, Marktplatz 1, Kleiner Sitzungssaal (3.OG), eine Informations- und Vortragsveranstaltung zum Thema "Leben im Müll - Kairos informelle Müllsiedlungen und Perspektiven der Kinder der Zabbalin".

Maria Haller-Kindler, Kinderbeauftragte der Stadt Stuttgart, begrüßt die Gäste. Sebastian Drabinski von der Kooperative zur Entwicklung der Umwelt Moytamadeia in Kairo, Angela Griep, UNICEF-Teamleiterin für Kommunikation und Kinderrechte, sowie Johannes Söhner und Dr. Ulrike Fritz vom Verein Yalla sprechen über die Arbeit von UNICEF, die Städtepartnerschaft mit Kairo und über die Arbeit des Hilfsfonds Schwester Maria Kairo. Nadia vom Scheidt, Leiterin der städtischen Abteilung Außenbeziehungen, moderiert den Abend.

Von 16 Millionen Menschen lebt knapp die Hälfte in Slums

Der Ballungsraum Kairo gehört mit rund 16 Millionen Menschen zu den sogenannten Megacities. Knapp die Hälfte der Menschen lebt in Slums und großenteils vom Müllsammeln. Das betrifft vor allem Kinder, die früh arbeiten müssen und keinen Zugang zu Bildung haben.

Die deutschsprachige St. Markus-Gemeinde in Kairo hat vor vielen Jahren zur Unterstützung der Kinder, die im Müllviertel Moytamadeia leben, den Verein Schwester Maria Kairo gegründet, der den Kindern Zugang zu Bildung ermöglichen will.

Die Stadt Stuttgart ist seit November 2015 für ein Jahr UNICEF-Kinderstadt.