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Ein Stunde für die Erde in der "Earth Hour”

15.03.2016 Umwelt
Zur "Earth Hour 2016” ruft der World Wide Fund For Nature (WWF) am Samstag, 19. März, von 20.30 bis 21.30 Uhr auf. Mit der Aktion "Eine Stunde ohne Beleuchtung für den Umwelt- und Klimaschutz" wird ein Impuls zur Energiewende gesetzt.

Der WWF startete 2007 in der australischen Hauptstadt Sydney diese inzwischen weltweite Initiative. Im vergangenen Jahr beteiligten sich daran über 7000 Städte in fast allen Ländern.

Austauschaktion Glühbirnen gegen LED-Lampen

Das Amt für Umweltschutz der Landeshauptstadt Stuttgart hat auch dieses Jahr in Stuttgart die Aktion vorbereitet und schaltet zum Beispiel die Beleuchtung des Kunstmuseums, des Rathauses, am Schillerdenkmal, am Alten Schloss und an zahlreichen weiteren Orten in der Stadt während dieser Zeit ab.

Um einen weiteren Impuls zu setzen, tauscht das Amt für Umweltschutz während der "Earth Hour" am Kunstmuseum von Bürgerinnen und Bürgern mitgebrachte Glühbirnen oder Halogenlampen gegen effiziente LED-Lampen aus (solange der Vorrat reicht).

Stromverbrauch um über 80 Prozent reduzieren

Durch diesen Tausch reduziert sich der Stromverbrauch um über 80 Prozent. "Durch moderne effiziente Technik, wie etwa die Beleuchtung durch LED-Lampen, dem Einsatz erneuerbarer Energien oder durch das Abschalten nicht benötigter Geräte kann jede Stuttgarterin und jeder Stuttgarter zur Energiewende beitragen", erklärt Umweltbürgermeister Peter Pätzold.

Energiewende gelingt nur, wenn alle mitmachen

Für die Stadt steht die Earth Hour im Zusammenhang mit dem Energiekonzept "Urbanisierung der Energiewende", das die Schritte zum Aufbau einer nachhaltigen Energieversorgung bündelt und den Rahmen für die Maßnahmen im Energiebereich gibt. Das Konzept wird unter Beteiligung der Akteure stetig an die sich verändernden Rahmenbedingungen angepasst und fortgeschrieben.

Urbanisierung der Energiewende bedeutet die Umsetzung von Maßnahmen im städtischen Gebiet mit dem Ziel, Stuttgart ohne Atomstrom und letztlich auch ohne Strom aus Kohlekraftwerken zu versorgen. Damit dies gelingt, müssen alle Stuttgarterinnen und Stuttgarter zusammen Energie einsparen, sowie energieeffiziente Techniken und erneuerbare Energien nutzen. Die Energiewende kann nur gelingen, wenn alle mitmachen.

Nützliche Tipps beim Amt für Umweltschutz

Hintergrundinformationen und nützliche Tipps können beim Amt für Umweltschutz unter www.stuttgart.de/energiekonzept abgerufen werden, persönliche Anfragen unter der Telefonnummer 216-88088 oder energiekonzept@stuttgart.de. Eine Liste der Gebäude und Objekte, deren Anstrahlung abgeschaltet wird, sowie umweltrelevante Themen auch zur WWF-Aktion unter www.stuttgart.de/earthhour.

Weitere Informationen: Amt für Umweltschutz, Dr. Jürgen Görres, Telefon 216-88668.