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Stadt setzt im eigenen Fuhrpark auf Elektromobilität - OB Kuhn: „Wir nehmen Vorreiterrolle ein“ - Anschaffung von 45 neuen E-Fahrzeugen

19.04.2016 Aktuelles
Die Stadt Stuttgart wird bis zum Frühjahr 2017 weitere 45 vollelektrische Pkws erwerben. Es handelt sich dabei um turnusgemäßen Ersatz für ältere Fahrzeuge. Oberbürgermeister Fritz Kuhn hat die Verwaltung in einem Rundschreiben darüber informiert.
Kuhn erklärte am Dienstag, 19. April: "Unser Ziel ist die Verbesserung der Lebensqualität in Stuttgart. Wir wollen die Luftschadstoffe und den Lärm in der Stadt reduzieren. Mit unserem städtischen Fuhrpark gehen wir mit gutem Beispiel voran: Jeder Pkw, den die Stadt anschafft, soll künftig vollelektrisch unterwegs sein." Durch den Umstieg auf umweltfreundliche, emissionsarme und leise Antriebstechnologien nehme die Stadt eine Vorreiterrolle im Bereich der nachhaltigen Mobilität ein, so der OB.

Für die neuen Elektrofahrzeuge wird die Verwaltung auch die erforderliche eigene Ladeinfrastruktur bereitstellen. "Natürlich stammt der Strom zur Versorgung der Fahrzeuge aus regenerativen Energiequellen", betonte Kuhn.

Der städtische Fuhrpark spielt sowohl im Aktionsplan "Nachhaltig mobil in Stuttgart" als auch im Konzept "Luftreinhaltung für die Landeshauptstadt Stuttgart" eine bedeutende Rolle. Durch den Aufbau einer gut vernetzten stadteigenen Mobilität will die Stadt die Schadstoff-Belastung und den Lärm reduzieren. Ein Schwerpunkt ist dabei der verstärkte Einsatz von vollelektrischen und emissionsarmen Fahrzeugen in der städtischen Fahrzeugflotte.

Zur Beschleunigung der Umstellung auf einen elektrischen Fuhrpark hat der Gemeinderat im Haushaltsjahr 2016 einen "Fonds für emissionsarmes Fahren" mit 300.000 Euro zur Verfügung gestellt. Damit werden die höheren Anschaffungskosten, die Ladeinfrastruktur, die Miete für die Batterie sowie Pedelecs und E-Lastenräder stadtintern bezuschusst.

Schon heute sind im städtischen Fuhrpark zahlreiche Hybridfahrzeuge, vollelektrische Fahrzeuge, E-Roller und Pedelecs im Einsatz. Zudem werden als Pilotprojekt in verschiedenen Ämtern vier FUSO Canter E-CELL und im Garten-, Friedhofs- und Forstamt elektrische Lastenräder erprobt. Auch der OB nutzt innerstädtisch für seine Dienstfahrten meist einen E-Smart.