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Susanne Eisenmann wird baden-württembergische Kultusministerin

10.05.2016 Personalien
Dr. Susanne Eisenmann, bisherige Bürgermeisterin für Kultur, Bildung und Sport der Landeshauptstadt Stuttgart, wird Kultusministerin in der neuen Grün-Schwarzen baden-württembergischen Landesregierung.

"Große Ehre für Stuttgart"

Oberbürgermeister Fritz Kuhn gratulierte der scheidenden Bürgermeisterin am Dienstag, 10. Mai, zum neuen Amt: "Das ist eine große Ehre für Stuttgart. Dr. Eisenmann stärkt die neue Landesregierung durch ihre ausgewiesene Expertise in Bildungsfragen. Sie hat die Schullandschaft in Stuttgart modernisiert und zukunftsfähig gemacht, das Bildungsangebot in der Landeshauptstadt ist vorbildlich. Mit ihrer Erfahrung und ihrem Sachverstand wird sie die Bildungspolitik im Land weiter voranbringen. Ich bedaure ihr Ausscheiden als Bürgermeisterin sehr und danke für die enge und vertrauensvolle Zusammenarbeit. Vor allem aber wünsche ich viel Erfolg und eine glückliche Hand im neuen Amt."

Eisenmann erklärte zu ihrer Berufung: "Das Amt der Kultusministerin übernehme ich mit großem Respekt. Es ist eine tolle Herausforderung, auf die ich mich freue." Die Entscheidung, das Rathaus zu verlassen, sei ihr schwer gefallen. "Ich gehe auch mit einem weinenden Auge. Ich bin ausgesprochen gerne Bürgermeisterin gewesen und habe den Gestaltungsspielraum sehr geschätzt." Die Zusammenarbeit mit Gemeinderat und Verwaltung sei vorbildlich gewesen. "Wir haben gemeinsam viel für Stuttgart bewegen können." Eisenmann dankte Oberbürgermeister Kuhn für das vertrauensvolle und kollegiale Miteinander. 

OB Fritz Kuhn und Erster Bürgermeister Michael Föll übernehmen Vertretung

Oberbürgermeister Fritz Kuhn hat am Donnerstag, 12. Mai, die Vertretung der Zuständigkeiten für Kultur, Bildung und Sport geregelt.

Vertretungsweise übernimmt Erster Bürgermeister Michael Föll die Zuständigkeiten für Bildung und Sport. Föll ist Bürgermeister für Wirtschaft, Finanzen und Beteiligungen. Der Oberbürgermeister selbst übernimmt vertretungsweise die Zuständigkeit für Kultur.

Nach den Pfingstferien will Kuhn zunächst Gespräche mit dem Gemeinderat über die künftigen Referatszuschnitte führen. Diese Gespräche münden in einen Vorschlag des Oberbürgermeisters, über den der Gemeinderat entscheidet. Noch vor der Sommerpause kann dann auf Grundlage dieses Beschlusses eine Ausschreibung der Referentenstelle erfolgen.

Dr. Susanne Eisenmann war seit 2005 Stuttgarter Bürgermeisterin für Kultur, Bildung und Sport. Zuvor war sie bereits elf Jahre für die CDU im Gemeinderat, davon zwei als Fraktionsvorsitzende. Susanne Eisenmann wurde am 28. November 1964 in Stuttgart geboren. Nach dem Abitur am Geschwister-Scholl-Gymnasium in Sillenbuch studierte sie Germanistik, Linguistik und Politikwissenschaft an der Universität Stuttgart. Nach dem Abschluss promovierte Eisenmann im Fachbereich Philosophie.