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Wasserschaden in Flüchtlingsunterkunft in der Borsigstraße - 232 Bewohner mussten Gebäude verlassen

20.05.2016 Aktuelles
In der Nacht vom 19. auf den 20. Mai mussten 232 Bewohner die Flüchtlingsunterkunft in der Borsigstraße 50 verlassen. Eine verstopfte Toilette hatte einen erheblichen Wasserschaden im siebten Obergeschoss verursacht. Das Wasser drang durch die Zwischendecken bis in das dritte Obergeschoss der Flüchtlingsunterkunft ein.
Bewohner der Unterkunft hatten die Feuerwehr um 23.40 Uhr per Brandmeldealarm über den Vorfall informiert. Da die Stromversorgung des Gebäudes durch Wände und Zwischendecken verläuft, bestand das Risiko eines Stromschlags. Die betroffenen Stockwerke drei bis sieben wurden daher vorsorglich geräumt, 232 der insgesamt 350 Bewohner mussten das Gebäude verlassen. Die Bewohner der Stockwerke eins und zwei sowie acht und neun konnten in ihren Räumlichkeiten verbleiben.

Die Flüchtlinge hielten sich zunächst auf den Parkplätzen in der Mauthestraße auf, begaben sich jedoch teilweise trotz des Wassers zurück in die Unterkunft. Mit Hilfe der Polizei wurden die betroffenen fünf Stockwerke daraufhin erneut geräumt. Anschließend wurden die Flüchtlinge in einem anderen Teil des Gebäudes bis auf weiteres provisorisch untergebracht. Am Montag, 23. Mai, wird über die Sanierungsmaßnahmen beraten.