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Gemeinderat beschließt neue Verwaltungsgliederung

07.07.2016 Aktuelles
Ab dem 1. August gilt die neue Verwaltungsgliederung, so wie sie von Oberbürgermeister Fritz Kuhn am 21. Juni vorgeschlagen wurde. Das hat der Gemeinderat am Donnerstag, 7. Juli, mit großer Mehrheit beschlossen. SÖS-Linke-PluS stimmten dagegen oder enthielten sich.

OB Kuhn erklärte: "In den letzten Wochen habe ich intensive Gespräche geführt, um zu sondieren, was für die Führung der Stadt das Richtige ist. Mit dem Ergebnis bin ich sehr zufrieden, durch die neue Zuordnung erhalten wir eine klare Struktur, die unsere Verwaltung moderner aufstellt und auf die Herausforderungen der Zukunft vorbereitet."

"Stadt verfolgt einen modernen Ansatz"

Der OB betonte, die neue Gliederung trage unter anderem dem geänderten Verständnis von Integration Rechnung. Die Stadt verfolge einen modernen Ansatz, der Integration als sozialen Prozess begreife. Kuhn ist überzeugt, das auch das Thema Bildung von der Neuordnung profitiert: "Wir betrachten den Erziehungsprozess nun ganzheitlich - von der Kita bis zur Bildungsgerechtigkeit."

Der Geschäftskreis I trägt künftig den Titel "Allgemeine Verwaltung, Kultur und Recht". Geplant ist, dass der Gemeinderat am 22. September den oder die verantwortliche Bürgermeister/-in wählt. Das Vorschlagsrecht liegt bei der CDU. Die Ausschreibung der Stelle soll noch vor der Sommerpause erfolgen.

Der Erste Bürgermeister Michael Föll wird den Geschäftskreis II  "Wirtschaft, Finanzen und Beteiligungen" leiten. Bürgermeister Dr. Martin Schairer obliegt die Verantwortung für den Geschäftskreis III "Sicherheit, Ordnung und Sport". Der Geschäftskreis IV "Jugend und Bildung" liegt in der Zuständigkeit von Bürgermeisterin Isabel Fezer. Bürgermeister Werner Wölfe steht dem Geschäftskreis V "Soziales und gesellschaftliche Integration" vor.

Für den Geschäftskreis VI "Städtebau und Umwelt" ist Bürgermeister Peter Pätzold verantwortlich. Bürgermeister Dirk Thürnau steht dem Geschäftskreis VII "Technisches Referat" vor. Zum Geschäftskreis des Oberbürgermeisters gehören unter anderem das Referat "Verwaltungskoordination, Kommunikation und Internationales" sowie das Referat "Strategische Planung und Nachhaltige Mobilität".

Die Neustrukturierung wurde möglich durch das Ausscheiden der Bürgermeisterin für Kultur, Bildung und Sport, Dr. Susanne Eisenmann. Sie wurde im Mai 2016 zur baden-württembergischen Landesministerin für Kultus, Jugend und Sport berufen.

Überblick über die Neustrukturierung

Wie sieht die Neustrukturierung aus? Eine Übersicht gibt der Verwaltungsgliederungsplan (PDF).