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Mehr Sicherheit, weniger Lärm und bessere Luft - Stadt baut Tempo 40-Strecken aus

26.07.2016 Verkehr/Mobilität
An 15 weiteren Stuttgarter Steigungsstrecken gilt bald Tempo 40: Der Ausschuss für Umwelt und Technik hat am Dienstag, 26. Juli, den Plänen der Stadtverwaltung mehrheitlich zugestimmt.

Zu den neuen Strecken gehören Abschnitte der:

- Herdweg/Lenzheide
- Türlenstraße/Robert-Mayer-Straße
- Herderstraße/Botnangerstraße
- Dobelstraße/Sonnenbergstraße/Richard-Wagner-Straße
- Zeppelinstraße
- Birkenwaldstraße
- Alexanderstraße/Haußmannstraße
- Olgastraße/Neue Weinsteige
- Werfmershalde
- Schwabstraße
- Hackstraße
- Haußmannstraße
- Karl-Kloß-Straße
- Schickhardtstraße/Schwabstraße
- Hegelstraße/Hölderlinstraße

Umsetzung beginnt im Herbst

Ab Herbst 2016 sollen die ersten Strecken mit dem neuen Tempolimit bedacht werden. Mit Verkehrsschildern und elektronischen Anzeigetafeln werden die Autofahrer über die neue Regelung informiert. Susanne Scherz, Leiterin der Abteilung Straßenverkehr, sagte: "Wir haben uns im Talkessel auf stark befahrene und bewohnte Strecken konzentriert, die eine Steigung von mindestens fünf Prozent haben. Uns war wichtig, dass wir das Tempolimit möglichst schnell und ohne teure Anpassungen der Ampelschaltungen umsetzen können."

Aktuell gibt es in Stuttgart vier Steigungsstrecken mit Tempo 40 auf insgesamt 8,6 Kilometern Länge. Dazu gehören u.a. die Hohenheimer Straße in Stuttgart-Mitte sowie der Streckenabschnitt Schwarenberg-, Planck- und Pischekstraße im Stuttgarter Osten.

Die Einführung des Tempolimits auf Steigungsstrecken ist eine Maßnahme des Luftreinhalteplans zur Senkung der verkehrsbedingten Lärm- und Schadstoffbelastungen. Die Steigungsstrecken sind zudem Teil des Konzepts zur Luftreinhaltung für die Landeshauptstadt Stuttgart, das im Zuge des
EU-Vertragsverletzungsverfahrens im Juli 2015 verabschiedet wurde.