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OB Kuhn lobt Porsches Initiative für ein Jobticket

12.09.2016 Aktuelles
Oberbürgermeister Fritz Kuhn hat dem Automobilhersteller Porsche für die Einführung des Jobtickets gedankt. Kuhn erklärte am Montag, 12. September: "Wenn ein so großer Arbeitgeber in Stuttgart und der Region sich der städtischen Initiative mit dem Jobticket anschließt und seinen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter den höheren Zuschuss gewährt, ist das ein wichtiges und erfreuliches Signal."

Die Landeshauptstadt hatte auf Vorschlag von Kuhn 2014 für die städtischen Mitarbeiter ein Jobticket eingeführt, das seitdem von vielen Unternehmen aufgegriffen wurde, ebenso wie vom Land für seine Bediensteten.

Der OB sagte: "Unser Engagement für nachhaltige Mobilität kommt an. Das Jobticket ist ein wichtiger Teil unserer Mobilitätsstrategie. Ein Ziel ist, immer mehr Menschen zum Umstieg auf den öffentlichen Nahverkehr zu bewegen, um so den Autoverkehr zu reduzieren." Er lobte Unternehmen, die für ihre Mitarbeiter das subventionierte Jobticket, was bei der VVS FirmenTicket heißt, anbieten.

Gemeinsam Staus, Stress und Lärm verringern

"Das Interesse wächst. Der VVS vermeldet einen Zuwachs von fast 13 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Ich freue mich, dass sich nun auch Porsche, und damit einer unserer größten Arbeitgeber, der Initiative angeschlossen hat. All das zeigt, wie attraktiv der öffentliche Nahverkehr heute schon ist."

Kuhn ermunterte alle Unternehmen und Institutionen in Stuttgart und der Region, dem Beispiel zu folgen. "Nur gemeinsam gelingt es, Staus, Stress und Lärm auf den Straßen zu verringern und die Luftqualität zu verbessern", so Kuhn.Immer mehr Menschen kommen mit Bus und Bahn zu ihrem Arbeitsplatz in Stuttgart und der Region. Dafür nutzen inzwischen fast 70.000 Arbeitnehmer das FirmenTicket des Verkehrs- und Tarifverbund Stuttgart (VVS).

Auf Initiative von Oberbürgermeister Fritz Kuhn wurde im April 2014 das FirmenTicket modifiziert und ein Zuschuss-Modell eingeführt. Dieses Zuschuss-Modell kommt bei insgesamt 450 Firmen zum Einsatz. Allein bei der Stadt und dem Klinikum nutzen das FirmenTicket mit Zuschuss aktuell fast 11.300 Mitarbeiter - damit hat sich die Zahl der Nutzer gegenüber der Einführung mehr als verdoppelt, sodass mittlerweile 60 Prozent der städtischen Beschäftigten mit dem FirmenTicket zur Arbeit fahren.

Einfaches Modell für FirmenTicket

Generell werden FirmenTickets an Firmen/Behörden für deren Mitarbeiter ausgegeben. Dabei müssen mindestens 50 FirmenTickets bestellt werden. Beim FirmenTicket handelt es sich um ein Jahresabo mit besonderen Bedingungen.

Für Firmen/Behörden, die ihren Mitarbeitern zum FirmenTicket einen Zuschuss in Höhe von mindestens 10 Euro pro Monat bezahlen (Zuschussmodell), gelten besonders ermäßigte Preise. Firmen, die Zuschuss bezahlen, können sich zum Erreichen der Mindestbestellmenge zusammenschließen.


Die Stadtverwaltung bietet die Monatskarte für die Zonen 10 und 20 (also das Stadtgebiet Stuttgart) zum Eigenanteil von gut 30 Euro an. Für die Bezieher, die mehr als zwei Zonen in Anspruch nehmen, gibt es gesonderte Regelungen, die den Zuschuss beinhalten. Der städtische Zuschuss liegt bei durchschnittlich 27 Euro pro Monat und Ticketnutzer.