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OB Kuhn, Porsche-Chef Blume und Betriebsratschef Hück stellen Mobilitätskonzept vor: Firmenausweis als VVS-Ticket bei Feinstaubalarm

28.09.2016 Aktuelles
Der Automobilhersteller Porsche unterstützt mit einem eigenen Mobilitätskonzept die Anstrengungen der Landeshauptstadt Stuttgart zur Luftreinhaltung. Oberbürgermeister Fritz Kuhn, der Vorstandsvorsitzende der Porsche AG, Oliver Blume, und der Konzernbetriebsratsvorsitzende der Porsche AG, Uwe Hück, haben das Konzept am Mittwoch, 28. September, im Rathaus vorgestellt.

OB Kuhn, Porsche-Chef Blume und Betriebsratschef Hück stellen Mobilitätskonzept vorOB Fritz Kuhn, Porsche-Chef Oliver Blume (Mitte) und der Betriebsratsvorsitzende Uwe Hück stellten gemeinsam das Mobilitätskonzept im Rathaus vor. Foto: Ferdinando Iannone
Oberbürgermeister Fritz Kuhn sagte: "Luftreinhaltung geht alle an. Porsche, einer der größten Arbeitgeber in Stuttgart und der Region, hat dies mit einem eigenen Mobilitätskonzept für seine Mitarbeiter in die Tat umgesetzt. Das ist ein wichtiges Signal." Für die Stadt sei es ganz entscheidend, dass sich nicht nur die Bürgerinnen und Bürger, sondern auch Unternehmen als Teil der Lösung sehen und sich beim Thema Luftreinhaltung engagieren, so der OB: "Ich freue mich, dass die Kooperation mit den Arbeitgebern in Stuttgart Früchte trägt und danke Porsche für sein Engagement."


"Porsche steht für moderne Mobilitätskonzepte", sagte Vorstandsvorsitzender Oliver Blume. "Dazu gehören neben intelligenten Fahrzeugen Ideen für Mitarbeiter-Verkehrskonzepte an unseren Standorten. Das erfordert ein konstruktives Zusammenspiel mit den lokalen Behörden."

Konzernbetriebsratschef Uwe Hück betonte: "Wir schaffen Arbeitsplätze und sichern so Wohlstand für die Menschen und die Region und haben dadurch eine große Verantwortung. Innovative Produkte alleine reichen nicht, um unsere Luft sauber zu halten. Deshalb entwickeln wir als Betriebsrat Hand in Hand mit dem Arbeitgeber und der Stadt Angebote für unsere Mitarbeiter, die es attraktiv machen ohne Auto zur Arbeit zu kommen."

Porsche hat ein ganzes Paket an Maßnahmen geschnürt, mit dem der Sportwagenhersteller seinen Beitrag für eine zukunftsweisende Mobilität am Standort Stuttgart leisten wird. Konkret ermöglicht Porsche seinen Beschäftigten im Großraum Stuttgart bei Feinstaubalarm den Stuttgarter Verkehrs- und Tarifverbund mit dem Firmenausweis unentgeltlich zu nutzen. Auch im Pendelverkehr zwischen dem Stammwerk Zuffenhausen und dem Außenstandort Weilimdorf gilt der Firmenausweis als VVS-Ticket. Und drittens bezuschusst Porsche seit dem 1. September das VVS-Firmenticket dauerhaft mit zehn Euro (pro Monat/pro Mitarbeiter).

Im kommenden Jahr wird Porsche zudem eine Unterführung der S-Bahngleise in der Nähe der Haltestelle Neuwirtshaus in Betrieb nehmen, um die Wege zwischen seinen Werksteilen zu verkürzen. Darüber hinaus wird Porsche digitale Angebote wie Mitfahrer- und Parkplatz-Apps einführen, um den Verkehr rund um die Werke zu reduzieren.

Durch eine intensive Kooperation mit zahlreichen Unternehmen unterstützt die Landeshauptstadt bedarfsorientierte Mobilitätsangebote, die den Umstieg von Mitarbeitern und Kunden auf den ÖPNV, den Radverkehr, auf Fahrgemeinschaften, E-Mobilität oder Carsharing-Angebote erleichtern sollen.

Das Betriebliche Mobilitätsmanagement ist ein Bestandteil im Aktionsplan "Nachhaltig mobil in Stuttgart", den Oberbürgermeister Fritz Kuhn 2013 auf den Weg gebracht hat. Ziel ist es, gemeinsam mit den Unternehmen den Beschäftigten, Besuchern und Kunden bisher ungenutzte Mobilitätsmöglichkeiten aufzuzeigen.