Presse
  •  

Spatenstich für Mehrgenerationenhaus im Hallschlag

29.09.2016 Bauen
Der Bürgermeister für Städtebau und Umwelt, Peter Pätzold, gibt am Donnerstag, 6. Oktober, um 13 Uhr das Startsignal zu den Bauarbeiten für das Mehrgenerationenhaus Am Römerkastell 69. Zusammen mit Samir Sidgi, dem Geschäftsführer der Stuttgarter Wohnungs- und Städtebaugesellschaft (SWSG), Projektverantwortlichen der Sozialen Stadt Hallschlag und den Architekten führt er den symbolischen ersten Spatenstich aus. In knapp zwei Jahren Bauzeit, Mitte 2018, soll das Werk vollendet sein, so der Plan.

Für die Menschen im Hallschlag und Umgebung ist das ein Grund zur Freude. Besonders alle, die sich hier ehrenamtlich in der Quartiersentwicklung engagieren, aber auch diejenigen, die beruflich mit der Entwicklung des Stadtteils eng verbunden sind, wissen, dass die Realisierung ihres Projekts tatsächlich begonnen hat. Zwar können sie die Früchte ihrer langjährigen Anstrengungen erst 2018 ernten, aber das Projekt geht "auf Baustelle" und damit in die Phase der Realisierung.

Zentrale des Gemeinwesens

Gebaut wird nach dem Entwurf des Architekten Ulrich von Ey aus Berlin, der im europaweit ausgeschriebenen Wettbewerb 2014 die Jury überzeugt hatte: Ein klarer Baukörper mit Satteldach, der sich in die Umgebung einfügt und zugleich die Adresse als Zentrale des Gemeinwesens betont. Zusammen mit dem denkmalgeschützen Ensemble Am Römerkastell 71 bis 75 wird der Neubau für zahlreiche Nutzergruppen und Einrichtungen zur Verfügung stehen.

Im Erdgeschoss wird das öffentliche Café als niederschwelliges Angebot die Menschen einladen. Das Angebot der AWO, bisher im Alten Waschhaus, wird hierhin umziehen und barrierefrei sein. Mittagstisch, Stadtteilbücherei und Medienraum gehören zum Angebot. Eine zentrale Infotheke dient als Anlaufstelle.

Barrierefreiheit und betreutes Wohnen

Die SWSG hat das Grundstück von der Stadt erworben und erstellt den Neubau mit ARP Architekten Stuttgart und den Landschaftsarchitekten Kunder3. Die Räume im Erdgeschoss werden an die institutionellen Nutzer vermietet. In den oberen Stockwerken realisiert die SWSG ein modernes Wohnprojekt und schließt damit eine Angebotslücke im Hallschlag: Barrierefreie 1- bis 2-Zimmer-Wohnungen und eine Wohngemeinschaft im Dachgeschoss. Hier werden selbstverwaltet ambulant betreute Wohnplätze organisiert.

Die öffentlichen Verkehrsflächen werden großzügig gestaltet. Im Bereich der Essener Straße wird das Café eine Freifläche erhalten. Der Übergang zum neuen Stadtteilzentrum Römerkastell mit seinen Einkaufsmöglichkeiten wird an dieser Stelle mit breiten Gehwegen deutlich komfortabler.

Alle Projekte der Sozialen Stadt werden beim Amt für Stadtplanung und Stadterneuerung koordiniert, die Bürgerbeteiligung vom Stadtteilmanagement organisiert. Weitere Informationen auch auf www.zukunft-hallschlag.de oder im Stadtteilbüro der Sozialen Stadt, Düsseldorfer Straße 25.