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OB Kuhn begrüßt Einführung des Jobtickets bei Daimler: "Starkes Zeichen"

06.10.2016 Verkehr/Mobilität
Oberbürgermeister Fritz Kuhn hat die Einführung des Jobtickets beim Automobilhersteller Daimler als "starkes Zeichen" begrüßt.

Kuhn erklärte am Donnerstag, 6. Oktober: "Das ist eine gute Nachricht, denn mit der Einführung des Jobtickets leistet die Daimler AG einen bedeutenden Beitrag zur Verbesserung der Luftqualität in Stuttgart. Das Thema Luftreinhaltung wird zur Bewegung in Stuttgart. Und wir können auf die Unterstützung der großen Unternehmen bauen, sie gehen beispielhaft voran." Allen müsse klar sein: "Wir können die Luft in Stuttgart nur gemeinsam besser machen. Zusammen mit den Bürgerinnen und Bürger und mit der Unterstützung der Wirtschaft."

Kuhn dankte der Daimler AG für das finanzielle Engagement, das mit der Einführung des Jobtickets verbunden ist. Der OB: "Ich freue mich, dass sich nach Porsche mit Daimler ein weiterer großer Arbeitgeber dieser Initiative angeschlossen hat."

Das Unternehmen führt ab 1.1.2017 im Großraum Stuttgart das Jobticket ein. Beim Jobticket subventionieren sowohl der Konzern als auch der VVS den Kaufpreis. Daimler wird das Jobticket in der Region Stuttgart mit zehn Euro pro Mitarbeiter und Monat bezuschussen. Der VVS gewährt im Gegenzug einen Rabatt von zehn Prozent. Daimler beschäftigt im Großraum Stuttgart rund 80.000 Mitarbeiter.

Das FirmenTicket der VVS wurde 2014 modifiziert und bei der Stadt als Zuschuss-Modell "Jobticket" eingeführt. Unternehmen, die ihre Mitarbeiter mit mindestens zehn Euro pro Monat bezuschussen, gewährt der VVS den doppelten FirmenTicketrabatt (10 Prozent anstelle von 5 Prozent). Dieses Zuschuss-Modell kommt inzwischen bei rund 450 Firmen zum Einsatz.

Bei der Stadt Stuttgart und dem Klinikum besitzen fast 11.300 Mitarbeiter ein Jobticket - damit hat sich die Zahl der Nutzer gegenüber der Einführung des FirmenTickets mehr als verdoppelt. Mittlerweile fahren knapp 60 Prozent der städtischen Beschäftigten mit dem Jobticket zur Arbeit. Der städtische Zuschuss liegt bei durchschnittlich 27 Euro pro Monat und Ticketnutzer.