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Dokumentation der Einbruchspräventionsstudie vorgelegt

12.10.2016 Aktuelles
Vor dem Hintergrund der hohen Bedeutung von Präventionsarbeit für die urbane Sicherheit hat die Stadt Stuttgart im Rahmen des europäischen Projekts des Städtenetzwerkes Europäisches Forum für Urbane Sicherheit (EFUS) eine Studie initiiert, die vertiefte Erkenntnisse für die kommunale und polizeiliche Kriminalitäts- und Einbruchspräventionsarbeit erbringen soll.

Die Ergebnisse der Studie, in deren Mittelpunkt zwei repräsentative Befragungen im ausgewählten Untersuchungsgebiet Stuttgart-Nord durch das Statistische Amt standen, wurden bei zwei Pressekonferenzen der Öffentlichkeit vorgestellt. "Auch fanden die Studienergebnisse auf der letzten Tagung des EFUS in Rotterdam und dem Deutschen Präventionstag 2016 in Magdeburg, dem größten europäischen Kongress für Kriminalprävention, eine große Resonanz", berichtet der Bürgermeister für Sicherheit, Ordnung und Sport, Dr. Martin Schairer. Mit dem nun vorgelegten Themenheft in der Veröffentlichungsreihe des Statistischen Amtes werden das gesamte Projekt umfassend dokumentiert und seine Ergebnisse dargestellt.

Einbrüche sind Kriminalschwerpunkt

Einbrüche sind auch in der im Großstadtvergleich sehr sicheren Stadt Stuttgart in den letzten Jahren zu einem Kriminalitätsschwerpunkt geworden. Dadurch wird das allgemeine Sicherheitsempfinden der Bevölkerung beeinträchtigt und die Lebensqualität leidet. Im Rahmen der Studie kam es zu einer intensiven Zusammenarbeit zwischen der federführenden Stabsstelle Kommunale Kriminalprävention der Landeshauptstadt, dem Präventionsreferat des Polizeipräsidiums Stuttgart und dem Statistischen Amt.

Das Themenheft Nr. 2/2016 ist beim Statistischen Amt, Eberhardstraße 39, Telefon 216-98587, Fax 216-98570, E-Mail komunis@stuttgart.de sowie unter www.stuttgart.de/statistik-infosystem erhältlich. Es kostet elf Euro.