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OB Kuhn empfängt Stuttgarter Paralympicsteilnehmer

18.10.2016 Sport
Oberbürgermeister Fritz Kuhn hat am Dienstag, 18. Oktober, vier Stuttgarter Sportlerinnen und Sportler, die bei den Paralympischen Spielen in Rio teilgenommen haben, bei einem Empfang im Rathaus begrüßt. Die Sportler, die alle am Olympiastützpunkt Stuttgart (OSP) betreut werden, trugen sich im Festraum ins Goldene Buch der Stadt ein.

Empfang für Stuttgarter ParalympicsteilnehmerEmpfang im Rathaus (v.l.): die Paralympicsteilnehmer Lucia Kupczyk (Schützen, Disziplin Bogen), Martin Vogel (Sitzvolleyball), Jochen Wollmert (Tischtennis) und Uwe Herter (Schützen, Disziplin Bogen) mit Oberbürgermeister Fritz Kuhn. Foto: Leif Piechowski/Stadt Stuttgart
Kuhn sagte: "Wir fühlen uns als Stadt Stuttgart geehrt, dass Sie in Rio dabei waren und so gut abgeschnitten haben. In Stuttgart gibt es beste Trainingsmöglichkeiten für Sportlerinnen und Sportler. Bei uns gibt es keine Unterscheidung zwischen Paralympischen und Olympischen Sportlern. Paralympischer Sport vermittelt Inklusion und ist deshalb auch für unsere Gesellschaft sehr wichtig. Sie geben vielen behinderten Menschen Mut und Hoffnung."

"Die Stimmung in den Sporthallen in Rio war toll"

Tischtennisspieler Jochen Wollmert erklärte: "Viele paralympische Sportler sind mittlerweile Profis, was sich auch im Leistungsniveau bemerkbar macht. Wir müssen uns anstrengen, um den Anschluss nicht zu verlieren, aber wir sind insgesamt auf einem guten Weg. Die Stimmung in den Sporthallen in Rio war toll. Bei den Tischtennisspielen war es so laut, dass man den Ball stellenweise nicht mehr gehört hat."

Stuttgart ist einer von 19 Olympiastützpunkten bundesweit. Die Stadt hat allein in den letzten fünf Jahren rund 8,5 Millionen Euro in die Förderung des Leistungs- und Spitzensports in Stuttgart investiert. Acht Sportlerinnen und Sportler, die am Olympiastützpunkt Stuttgart betreut werden, haben an den Paralympics in Rio teilgenommen.