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"Sterben in Stuttgart - Wunsch und Wirklichkeit"

18.10.2016 Aktuelles
In der Reihe "Sterben in Stuttgart - Wunsch und Wirklichkeit" laden das Sozialamt und das Palliativ-Netz am Dienstag, 25. Oktober, von 17.30 bis 19.30 Uhr in den Großen Sitzungssaal des Rathauses ein. Das Podiums- und Publikumsgespräch mit Schriftdolmetscher und Übersetzungen in einfache Sprache hat das Thema "Wer begleitet mich, wenn ich sterbe? Sterben aus Sicht von Menschen mit Lernschwierigkeiten und Menschen mit geistiger Behinderung."
Zur Begrüßung spricht Dr. Helga Breuninger, Vorsitzende des Vorstandes der Bürgerstiftung Stuttgart. Podiumsgäste sind Jürgen Rost, Caritasverband für Stuttgart, Wohnverbundsleitung, Christa Seeger, Diakonin, Palliativfachkraft, Leiterin der Sitzwache des Hospiz Stuttgart, und Prof. Konrad Stolz, Hochschullehrer i. R. und ehemaliger Amtsrichter, Mitglied im Ethikkomitee der Diakonie Stetten. Es moderiert Martina Klein, SWR.

Dank der demografischen und medizinischen Entwicklung werden immer mehr Menschen mit geistiger Behinderung ein hohes Alter erreichen. Diese erfreuliche Entwicklung stellt Betroffene, Angehörige, Assistenzkräfte in Wohngruppen und Wohnheimen und nicht zuletzt auch die Angebote der palliativen Versorgung und der Sterbebegleitung vor Herausforderungen.

Welche Wünsche haben Menschen mit Lernschwierigkeiten für den Sterbeprozess? Wie können diese Wünsche realisiert werden? Wie können Wünsche und Vorstellungen für das Sterben besprochen und festgehalten werden? Welche Rolle spielt ein gesetzlicher Betreuer?

Das Podiums- und Publikumsgespräch geht diesen Fragen nach mit dem Ziel, offene Gespräche rund um das Sterben anzuregen, wichtige Fragen zu benennen und Prozesse einzuleiten, durch die Menschen mit geistiger Behinderung in Stuttgart die Unterstützung bekommen, die sie am Lebensende brauchen, um ihre Selbstbestimmung auch beim Sterben wahren zu können.

Menschen mit Behinderung, Angehörige, Fachkräfte und Interessierte sind eingeladen. Der Eintritt ist frei.