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Stadtlücken am Österreichischen Platz: Kreative Stadt gestalten - Subkultur erhalten

20.10.2016 Aktuelles
Als Haltestelle ist der Österreichische Platz zwar bekannt, als öffentlicher Raum weniger. "Wo ist überhaupt dieser Österreichische Platz?" Unter diesem Motto will das Netzwerk Stadtluecken e. V. dazu anregen, über eine alternative Nutzung und Umgestaltung des aktuell als Parkplatz genutzten Ortes nachzudenken. Ziel ist es, den Raum öffentlich zugänglich und nutzbar zu machen.

Das Programm unter der Paulinenbrücke ist sehr offen und flexibel. Alle Besucher sind eingeladen, den Ort zu nutzen, zu bespielen, die Chance wahrzunehmen, Stadt zu gestalten. Die partizipative Programmplanung wird auf einer Infotafel vor Ort und auf der facebook-Gruppe "Wo ist der Österreichische Platz?" aktualisiert.

Noch bis zum 23. Oktober wird die Fläche unter der Paulinenbrücke mit Konzerten, Licht-Performance und anderen Aktionen bespielt, um den Österreichischen Platz ins öffentliche Bewusstsein zu rücken und um Ideen für eine andere Nutzung zu entwickeln. Über den gesamten Zeitraum hinweg steht auf dem Platz ein Souvenirshop, an dem einerseits Fanartikel zum Österreichischen Platz erstanden werden können und der andererseits der Ideensammlung und Evaluierung dient. Abschließend wird der Souvenirshop zur Finissage am 24. Oktober im 2. OG des Rathauses aufgebaut, wenn dort die Ideen und Visionen zum Österreichischen Platz präsentiert werden.

Netzwerk Stadtlücken sucht Räume

Das Netzwerk Stadtlücken sucht in ganz Stuttgart nach ungenutzten Räumen, in denen sich das öffentliche Leben wieder ausbreiten kann, nach Lücken, in denen unkonventionelle Ideen umgesetzt werden können und nach Möglichkeiten, besser zu leben. Das Netzwerk wird mit Mitteln des Forschungsvorhabens "What´s UB Stuttgart" der Nationalen Stadtentwicklungspolitik unterstützt. Das Projekt, eine Kooperation zwischen der Hochschule für Technik und dem Amt für Stadtplanung und Stadterneuerung, setzt sich mit der Frage auseinander, wie Subkultur in Stuttgart leben kann und welche Auswirkungen sie auf die Quartiere und ihre Bewohner hat.

Im Rahmen des Forschungsvorhabens "What's UB Stuttgart" können noch bis zum 2. November Fördergelder beantragt werden. Förderbare Projekte werden mit bis zu 3.000 Euro unterstützt. Weitere Informationen unter www.whatsub-stuttgart.de.